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Hörfilmkino im Kleisthaus 2014

Eine Kooperation der Deutschen Hörfilm gGmbH mit dem Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen

Die in dieser Reihe laufenden Filme werden mit offener Audiodeskription aufgeführt, d.h. die akustischen Bildbeschreibungen kommen über die Saallautsprecher und sind für alle Besucher zu hören. Vor und nach den Aufführungen besteht Gelegenheit zu Gespräch und Austausch im Foyer des Kleisthauses. Der Eintritt ist frei, um Anmeldung wird gebeten.

Ein kleinwüchsiger Mann im Rollstuhl und Regisseur Niko von Glasow in einer leeren Sporthalle
Do | 04. September | 19:00 Uhr
Im Anschluss Filmgespräch
MEIN WEG NACH OLYMPIA
D 2013, Regie: Niko von Glasow
Dokumentarfilm, 85 Min.
 

Inhalt: Die Geschichte von einem, der auszog, seine Angst vor dem Sport zu überwinden. Und eine Geschichte von denen, die den Sport treiben. Niko von Glasow, der „einzige kurzarmige Filmregisseur Deutschlands“, reist um die Welt, um Sportler zu treffen, die sich auf die Paralympics 2012 vorbereiten. Wissbegierig, heiter und selbstironisch reflektiert der Film, was die Sportler antreibt, an ihre physischen und psychischen Grenzen zu gehen, und wie ihnen der Sport Lebensmut vermittelt. Nach „Nobody’s perfect“ und „Alles wird gut“ vollendet von Glasow mit „Mein Weg nach Olympia“ seine Trilogie über Leben und Fühlen von Menschen mit Behinderung. Mit Präzision und Humor dokumentiert er Leistungswillen, Entbehrungsbereitschaft und die Freude am Siegen.

Freigegeben ohne Altersbeschränkung
Audiodeskription: Deutsche Hörfilm gGmbH im Auftrag von if..Productions
 
6 Personen auf dem Balkon eines über und über mit Weinlaub bewachsenen Hauses
Do | 02. Oktober | 19:00 Uhr
UND WENN WIR ALLE ZUSAMMENZIEHEN?
F/D 2011, Regie: Stéphane Robelin
Komödie, 96 Min., 
Mit Jane Fonda, Geraldine Chaplin, Pierre Richard, Daniel Brühl u. a.

Inhalt: Fünf lebenslange Freunde – zwei Paare und ein leidenschaftlicher Frauenheld – ziehen zusammen, um gemeinsam dem Alter die Stirn zu bieten. Die lebenslustigen Senioren müssen sich zusammenraufen. Dabei werden sie nicht nur mit praktischen Problemen wie Pünktlichkeit und Kochdienst konfrontiert, sondern auch mit Affären aus der Vergangenheit, die immer noch für Eifersucht sorgen. Bald stellen kleinere Dramen und größere Katastrophen die Freundschaft auf die Probe. Mit sanfter Ironie und nachdenklichen Momenten feiert der Film den Lebensabend. Regisseur Stéphane Robelin gelingt es, die Themen Sexualität im Alter, Krankheit, Einsamkeit und Tod in einer einfühlsamen Balance aus Ernst und Humor zu präsentieren. Unterstützt wird er dabei von einem exzellenten Ensemble, das uns das Altern auch des Kinos vergegenwärtigt.

Freigegeben ab 6 Jahren.

Audiodeskription: Deutsche Hörfilm gGmbH, mit freundlicher Unterstützung des ZDF
Ausschnitt aus einem Kunstwerk (Gemälde)
Do | 06. November | 19:00 Uhr
im Anschluss Filmgespräch
ZWISCHEN WAHNSINN UND KUNST –
DIE SAMMLUNG PRINZHORN
D 2007, Regie: Christian Beetz
Dokumentarfilm, 75 Min.

Inhalt: Der Dokumentarfilm „Zwischen Wahnsinn und Kunst“ führt uns auf eine Entdeckungsreise durch die Archive der Sammlung Prinzhorn. Sie ist die weltweit bedeutendste Sammlung bildnerischer Werke von Psychiatrie-Patienten. Anfang der 1920er-Jahre wurde sie von dem Heidelberger Arzt und Kunsthistoriker Hans Prinzhorn aufgebaut. Wichtige Maler der Moderne wie Paul Klee, Alfred Kubin, Max Ernst und mit ihm die surrealistische Bewegung, begeisterten sich für ihre ausdrucksstarken Werke. Die Sammlung übte nachhaltigen Einfluss auch auf die psychiatrische und therapeutische Praxis aus. Prinzhorn gilt als Wegbereiter neuer Therapieformen, vor allem der Kunsttherapie. Sein Ansatz, den bildnerischen Werken von Psychiatrie-Patienten einen eigenen Wert beizumessen, war ein visionärer erster Schritt auf einem neuen künstlerischen und therapeutischen Terrain.

Freigegeben ab 6 Jahren.

Audiodeskription: Deutsch Hörfilm gemeinnützige GmbH mit freundlicher Unterstützung von „Außenseiterkunst in Berlin e. V.“

Junger Mann mit Sonnenbrille und grünem Hemd tut so,
 als ob er in ein Mikrofon singt
Do | 04. Dezember | 19:00 Uhr
ICH FÜHL' MICH DISCO
D 2013, Regie: Axel Ranisch
Tragikomödie, 98 Min.
Mit Frithjof Gawenda, Heiko Pinkowski, Christina Grosse, Rosa von Praunheim u. a..

Inhalt: Der Teenager Florian fühlt sich in seiner Haut eigentlich ganz wohl, auch wenn er nicht den gängigen Vorstellungen von „Coolness“ entspricht: Er ist korpulent, hört gern Schlagermusik, hat an Sport keinerlei Interesse und fühlt sich zu Mädchen nicht recht hingezogen – dafür umso mehr zu Jungs. Sein Vater gibt sich mächtig Mühe, aus Florian einen „richtigen Kerl“ zu machen. Die Mutter hingegen hat mit den Vorlieben ihres Sprösslings überhaupt keine Probleme, muss allerdings immer wieder zwischen ihren beiden Männern vermitteln. Als die Mutter nach einem Schlaganfall ins Koma fällt, sind Florian und sein Vater von einem Tag auf den anderen gezwungen, allein miteinander klarzukommen ...

Freigegeben ab 12 Jahren.

Audiodeskription: Deutsche Hörfilm gGmbH, mit freundlicher Unterstützung des ZDF

Anmeldung

Um Anmeldung wird gebeten:
Tel. 030 - 18 527 26 48
Fax 030 - 18 527 18 03
E-Mail: kleisthaus@behindertenbeauftragter.de

Veranstaltungsort:
Kleisthaus
Mauerstraße 53
10117 Berlin

Fahrverbindung:
U2 – Mohrenstraße (50m)

Beschreibung des Fußwegs ab U-Bahnhof Mohrenstraße speziell für blinde und sehbehinderte Personen: Den Ausgang in östlicher Richtung nehmen (aus Richtung Zoologischer Garten / Potsdamer Platz vorne, aus Richtung Alexanderplatz / Stadtmitte hinten). Sie stehen nun auf einer Mittelinsel auf der Mohrenstraße. Nach links wenden (90°) und die Mohrenstraße überqueren, noch einmal links wenden und wenige Meter bis Ecke Mohrenstraße / Mauerstraße gehen, dann rechts in die Mauerstraße einbiegen. Nach dem Ende der Absperrung die Mauerstraße überqueren. Sie befinden sich jetzt vor einem würfelförmigen Neubau mit Arkaden: die Vertretung des Landes Thüringen. Nach rechts wenden; das nächste Gebäude nach den Arkaden ist das Kleisthaus.