Hörfilm auf der Berlinale 2011
Im Wettbewerb:
„Wer wenn nicht wir“ mit Audiodeskription
D 2010/11, Drama, 124 Min.
Regie: Andres Veiel, mit August Diehl, Lena Lauzemis, Imogen Kogge, Susanne Lothar u.a.
Der Film erzählt die Vorgeschichte des RAF-Terrorismus und beleuchtet die Liebebeziehung zwischen dem Dichter Bernward Vesper und der späteren RAF-Terroristin Gudrun Ensslin. „Wer wenn nicht wir“ ist das Spielfilmdebüt des Dokumentarfilmers Andres Veiel.
Karten: 9,-€ / Kopfhörer: kostenlos
Bestellungen unter service(at)hoerfilm(dot)de oder 030 – 23 55 73 4-38 bis Donnerstag, 17.02.2011, 16.00 Uhr Bitte geben Sie eine Rückrufnummer an!
Tickets und Kopfhörer können am Stand der DHG in der Urania abgeholt werden am Tag der Veranstaltung ab 16.00h, der Stand schließt um 17.20h.
Veranstaltungsort: Urania (An der Urania 17, 10787 Berlin.
Verkehrsverbindung: U Wittenbergplatz, U Nollendorfplatz)
Die Hörfilm-Aufführung wird produziert von der Deutschen Hörfilm Gesellschaft (DHG) mit freundlicher Unterstützung von SWR, Degeto Film und den Internationalen Filmfestspielen Berlin.
Infos zum Film „Wer, wenn nicht wir“
Weitere Infos zum Film:
Sommer 1961: Die Atmosphäre in Deutschland ist drückend. Über die Kriegsverbrechen spricht man nicht. Bernward Vesper, Sohn eines NS-Schriftstellers, studiert in Tübingen. Er will Dichter werden, um die Welt aus ihrer Erstarrung zu rütteln. Vesper lernt Gudrun Ensslin kennen. Auch sie sucht die Wahrheit hinter den Lügen. Sie verlieben sich, gründen einen Verlag, gehen nach Berlin und werden Teil der linken Bohème: Proteste, Drogen, Rock 'n Roll.
Ensslin will nicht mehr nur über die Veränderungen reden, sie will handeln. Vesper verliert sich in Drogentrips. Sie bekommen ein Kind, scheinen wieder zueinander zu finden. Dann aber taucht Andreas Baader auf, der radikaler als Vesper ist …
