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Berlinale 2019: AD für den Klassiker "Zur Sache, Schätzchen"


Filmstill: W. Encke und U. Glas lümmeln in einem Cabrio auf dem Parkstreifen vor einem Haus,
 schauen seitlich in die Kamera,
 Encke zielt mit einem Revolver in die LuftRetrospektive

ZUR SACHE, SCHÄTZCHEN
D 1968, Komödie, 80 Min.
Regie: May Spils
mit Uschi Glas, Werner Enke u.a.

Inhalt: Martin lebt in München-Schwabing ziel- und sorglos in den Tag hinein. Er verdient sein Geld mit dem Texten von Schlagern. Als er mehr zufällig mit der Polizei in Konflikt gerät, kann ihn eine neue Bekanntschaft mit einem Striptease aus der Klemme befreien. Doch die Probleme dauern an ...

Der Film erzählte als erster von dem Lebensgefühl junger Menschen am Vorabend der 68er-Unruhen. Er erlangte zeitweise Kultstatus, hatte in der BRD rund 6,5 Mio. Zuschauer und steht heute noch auf Platz 11 der erfolgreichsten deutschen Filme aller Zeiten.

 „Ein gammliger Nichtstuer in Schwabing gibt seiner Verdrossenheit an der bürgerlichen Welt mit pseudo-philosophischen Sprüchen und geistreichen Zynismen Ausdruck. Leichthändig inszenierter Erstlingsfilm; eine intelligente und streckenweise amüsante zeitkritische Glosse, in der selbstironische Kritik und das Verlangen nach menschlichen Beziehungen unüberhörbar sind. Auch in der Rückschau bleibt der Film einer der wenigen wirklich unterhaltsamen Autorenfilme.“ (Lexikon des Internationalen Films)

Termine:

Foto:  © Deutsche Kinemathek / Schamoni Film & Medien (Werner Enke und Uschi Glas in Zur Sache, Schätzchen von May Spils, BRD 1968)

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