Veranstaltungsreihe "Hörfilm im Kleisthaus" 2008
Eine Kooperation der Deutschen Hörfilm gGmbH mit der
Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen
Die in dieser Reihe laufenden Filme werden mit offener Audiodeskription aufgeführt, d.h. die akustischen Bildbeschreibungen kommen über die Saallautsprecher und sind für alle Besucher zu hören. Vor und nach den Aufführungen besteht Gelegenheit zu Gespräch und Austausch im Foyer des Kleisthauses. Der Eintritt ist frei, um Anmeldung wird gebeten.
Veranstaltungsort ist das Kleisthaus, Mauerstraße 53, 10117 Berlin-Mitte.
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Elling
Norwegen 2001 Sonntag, 12.10.2008, 16.00 Uhr |
Inhalt: Dass er immer ein "Muttersöhnchen" gewesen sei, gibt Elling gerne zu. Nach dem Tod der Mutter wird der scheue Einzelgänger verwahrlost in seiner Wohnung aufgefunden und in die Psychiatrie eingewiesen. Dort trifft er auf seinen künftigen Weggefährten Kjell Bjarne, mit dem er zwei Jahre später in eine Osloer Sozialwohnung entlassen wird. Nach und nach lernen beide, die Herausforderungen des Alltags zu meistern und sich auf das "Abenteuer Leben" einzulassen ...
Regisseur Petter Næss erzählt in "Elling" humorvoll die Geschichte eines Mannes, der auszieht, das Fürchten zu verlernen und dabei die Poesie entdeckt. Der bis dato erfolgreichste skandinavische Film setzt sich mit dem Alltag von Menschen mit seelischen Behinderungen auseinander.
Elling, der wohl bekannteste Film aus Norwegen, zog über 800.000 Besucher in die norwegischen Kinos. Nun gibt es die Gelegenheit, diesen humorvollen Film über eine ungewöhnliche Männerfreundschaft als Hörfilm zu erleben.
Der Eintritt ist frei, um Anmeldung wird gebeten.
So gelangen Sie zum Kleisthaus
Audiodeskription: Deutsche Hörfilm gGmbH
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Der Letzte macht das Licht aus!
Deutschland 2007 Mittwoch, 08.10.2008, 12.00 Uhr und 20.00 Uhr |
Inhalt: „God dag, alle sammen. Hva heter Du?” 20 Berliner Bauarbeiter drücken zusammen die Schulbank. Sie wollen nach Norwegen auswandern. In Norwegen herrscht Vollbeschäftigung; da sind deutsche Handwerker gefragt. Und so haben sich die Männer entschlossen, dahin zu gehen, wo es noch Arbeit für sie gibt. Das Arbeitsamt bezahlt ihnen den Sprachkurs, eine Jobagentur vermittelt sie dann an einen norwegischen Arbeitgeber. Ab heute werden sie acht Wochen lang jeden Tag Norwegisch lernen. Danach wollen sie ihre Heimat verlassen. Vielleicht für ein paar Jahre, vielleicht für immer.
Was tun, wenn man den Abschiedsschmerz wegspülen will, aber pleite ist? Da machen sich alle gemeinsam mit dem Vorschlaghammer auf die Suche nach einer Flasche Korn, die Micha vor Jahren am Potsdamer Platz eingemauert hat. 17. oder 19. Stock? Oder doch im Bürohaus gegenüber?
„Der Letzte macht das Licht aus!” ist eine Komödie über Männer, die in ihrer Heimat nicht mehr gebraucht werden. Und Frauen, die damit fertig werden müssen.
Der Eintritt ist frei, um Anmeldung wird gebeten.
So gelangen Sie zum Kleisthaus
Audiodeskription: Deutsche Hörfilm gGmbH mit freundlicher Unterstützung des ZDF
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Kitchen Stories
Norwegen 2003 Dienstag, 07.10..2008, 12.00 Uhr 20.00 Uhr |
Inhalt: Schweden in den 50er Jahren. Die Technik soll Einzug in die privaten Haushalte halten.
Um den Werbefeldzug für die moderne Küche einleiten zu können, werden zuvor vom schwedischen Forschungsinstitut für Heim und Haushalt eingehende Studien zum Verhalten der Hausfrau in ihrer Küche vorgenommen. Am Ende der Versuchsreihe steht fest: Um ihrer Familie jeden Tag das Essen servieren zu können, läuft die schwedische Hausfrau jedes Jahr eine Strecke, die der zwischen Schweden und dem Kongo gleicht. Wenn man die Küche jedoch nach einem bestimmten Muster anordnen würde, dann müsste sie nur noch bis nach Norditalien laufen, um allen Küchenpflichten nachzugehen.
Von diesem Erfolg beflügelt, sucht das Institut nun nach einer neuen Herausforderung. Diesmal sollen verlässliche Daten über eine weitere Zielgruppe eingeholt werden: Den männlichen Junggesellen. Zu diesem Zweck werden 18 Beobachter in das kleine Dorf Landstad in Norwegen geschickt, um an freiwilligen Probanden deren Küchenroutine zu studieren. Beobachter Folke (Tomas Norström) bekommt den kauzigen Junggesellen Isak (Joachim Calmeyer) zugeteilt. Von einem eigens für das Experiment konzipierten Hochsitz in der Ecke der Küche wird Folke nunmehr Isak tagein tagaus beobachten. Dabei darf kein persönlicher Kontakt entstehen und schon gar nicht miteinander gesprochen werden. Der Proband muss zu jeder Zeit dem Beobachter den Zutritt zum Haus gewähren, der Beobachter hingegen darf dem Probanden zu keiner Zeit helfen oder zur Hand gehen. Harte Regeln in der Einsamkeit Norwegens...
Der Eintritt ist frei, um Anmeldung wird gebeten.
So gelangen Sie zum Kleisthaus
Einladungsflyer zum Herunterladen (PDF, 952 KB)
Audiodeskription: Deutsche Hörfilm gGmbH mit freundlicher Unterstützung des ZDF
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Die Welle
Deutschland 2008
Donnerstag, 18.09.2008, (im Anschluss jeweils Diskussion mit den Darstellern Jennifer Ulrich und Elyas M'Barek) |
Inhalt: Rainer Wengers Schüler sind entgeistert, als das Thema "Autokratie" im Unterricht behandelt werden soll. Eine Diktatur sei heute in Deutschland nicht mehr möglich, heißt es einstimmig. Also startet der Gymnasiallehrer ein Experiment. Er führt im Unterricht strenge Regeln ein und fordert Disziplin, Konzentration und Gemeinschaftssinn. Die Schüler sind begeistert von dem neuen Gruppengefühl und finden einen Namen für die Bewegung: "Die Welle". Und die rollt mit aller Macht heran. Bald schon werden Andersdenkende ausgegrenzt und gemobbt. Das Experiment läuft aus dem Ruder. Ist "die Welle" noch zu stoppen?
Audiodeskription: Deutsche Hörfilm gGmbH mit freundlicher Unterstützung der Deutschen Blindenstudienanstalt Marburg.
Der Eintritt ist frei, um Anmeldung wird gebeten.
So gelangen Sie zum Kleisthaus
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Kitchen Stories
Norwegen 2003 Mittwoch, 28.08.2008, 20.00 Uhr |
Inhalt: Schweden in den 50er Jahren. Die Technik soll Einzug in die privaten Haushalte halten.
Um den Werbefeldzug für die moderne Küche einleiten zu können, werden zuvor vom schwedischen Forschungsinstitut für Heim und Haushalt eingehende Studien zum Verhalten der Hausfrau in ihrer Küche vorgenommen. Am Ende der Versuchsreihe steht fest: Um ihrer Familie jeden Tag das Essen servieren zu können, läuft die schwedische Hausfrau jedes Jahr eine Strecke, die der zwischen Schweden und dem Kongo gleicht. Wenn man die Küche jedoch nach einem bestimmten Muster anordnen würde, dann müsste sie nur noch bis nach Norditalien laufen, um allen Küchenpflichten nachzugehen.
Von diesem Erfolg beflügelt, sucht das Institut nun nach einer neuen Herausforderung. Diesmal sollen verlässliche Daten über eine weitere Zielgruppe eingeholt werden: Den männlichen Junggesellen. Zu diesem Zweck werden 18 Beobachter in das kleine Dorf Landstad in Norwegen geschickt, um an freiwilligen Probanden deren Küchenroutine zu studieren. Beobachter Folke (Tomas Norström) bekommt den kauzigen Junggesellen Isak (Joachim Calmeyer) zugeteilt. Von einem eigens für das Experiment konzipierten Hochsitz in der Ecke der Küche wird Folke nunmehr Isak tagein tagaus beobachten. Dabei darf kein persönlicher Kontakt entstehen und schon gar nicht miteinander gesprochen werden. Der Proband muss zu jeder Zeit dem Beobachter den Zutritt zum Haus gewähren, der Beobachter hingegen darf dem Probanden zu keiner Zeit helfen oder zur Hand gehen. Harte Regeln in der Einsamkeit Norwegens...
Der Eintritt ist frei, um Anmeldung wird gebeten.
So gelangen Sie zum Kleisthaus
Einladungsflyer zum Herunterladen (PDF, 952 KB)
Audiodeskription: Deutsche Hörfilm gGmbH mit freundlicher Unterstützung des ZDF
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Blindsight
Regie: Lucy Walker Mittwoch, 18.06.2008, 10.00 Uhr und 20.00 Uhr |
Inhalt: Sechs tibetische Teenager hegen einen besonderen Wunsch: Sie träumen davon, den 7100 Meter hohen Lhakpa Ri zu besteigen. Da die Jugendlichen blind sind, erscheint ihr Traum nahezu unerreichbar & , bis sich der ebenfalls blinde Mount-Everest-Bezwinger Erik Weihenmayer anbietet, das ambitionierte Vorhaben zu unterstützen.
Regisseurin Lucy Walker begleitet die vier Jungen und zwei Mädchen bei der Vorbereitung und filmt ihren mühsamen Aufstieg. Vor der atemberaubenden Kulisse des Himalaja zeigt BLINDSIGHT, wie die jungen Bergsteiger sich bis auf den Gipfel des Lhakpa Ri vorankämpfen. Zusätzlich vermittelt der Film Einblicke in die Lebensgeschichten der blinden Jugendlichen, die im Alltag häufig diskriminiert werden. Schritt für Schritt lassen sie das Stigma des ewigen Außenseiters hinter sich und bieten den Herausforderungen des Berges gemeinsam die Stirn. Auf dem schweren Pfad zum Gipfel durchleiden sie Grenzerfahrungen, die jedoch letztlich ihr Selbstbewußtsein stärken.
Die Expedition wird für jeden Einzelnen ein persönlicher Erfolg. Sie führt die Jugendlichen – zumindest für den Augenblick – aus der sozialen Isolation heraus und hilft ihnen, mehr Vertrauen zu sich selbst zu fassen. BLINDSIGHT ist ein intensiver, ungewöhnlicher Film über die Kraft von Freundschaft, Solidarität und Liebe. Die Exkursion der jungen Tibeter veranschaulicht, dass der Glaube an uns selbst zwar keine Berge versetzen kann – er kann jedoch helfen, sie zu erklimmen.
Der Eintritt ist frei, um Anmeldung wird gebeten.
So gelangen Sie zum Kleisthaus
Einladungsflyer zum Herunterladen (PDF, 729 KB).
Die Audiodeskription entstand mit freundlicher Unterstützung der SFZ Förderzentrum gGmbH.
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Tuyas Hochzeit
Regie: Wang Quan'an Donnerstag, 15.05.2008, 10.00 Uhr und 20.00 Uhr |
Inhalt: Tuya ist die schöne und standhafte Ehefrau von Bater, einem Hirten, der beide Beine verlor, als er auf der Suche nach Wasser in den weiten Steppen der Inneren Mongolei unterwegs war. So muss Tuya nun allein für Bater und ihre zwei Kinder sorgen. Die harte Arbeit setzt ihr merklich zu, bis sie eines Tages krank wird. Angesichts der ernsten Lage beschließt das Paar, sich scheiden zu lassen, damit Tuya jemanden suchen kann, der ihr hilft, die Familie zu versorgen.
Die Anwärter sind zahlreich, doch keiner möchte sich um Bater kümmern, so wie Tuya es fordert. Auf ihrer Suche nach einem neuen Ehemann begegnet die selbstbewusste und sturköpfige, aber ebenso sanfte und sensible Tuya Freiern, die reich aber unehrlich, liebenswert aber schüchtern sind& Schließlich trifft sie ihre Wahl und ihr neuer Mann lässt Bater in ein Pflegeheim in die Stadt überweisen. Doch Bater verzweifelt immer mehr an seiner Sehnsucht nach Tuya und den Kindern und zwingt Tuya abermals zum Handeln&
Gewinner des Goldenen Bären bei den 57. Internationalen Filmfestspielen Berlin 2007
Der Eintritt ist frei, um Anmeldung wird gebeten.
So gelangen Sie zum Kleisthaus
Einladungsflyer zum Herunterladen (PDF, 768 KB)
Audiodeskription: Deutsche Hörfilm gGmbH, mit freundlicher Unterstützung der Pfizer Deutschland GmbH.
Anmeldung:
Tel. (030) 18 527- 26 48
E-Mail: astrid.rimmele@bmas.bund.de
Adresse:
Das Kleisthaus finden Sie in der Mauerstraße 53 in 10117 Berlin-Mitte.
Fahrverbindungen: U2- Mohrenstraße (100m), nicht barrierefrei; U2, U6 -Stadtmitte (500m), barrierefrei; S-Bahnhof Potsdamer Platz (600m), barrierefrei.
Beschreibung des Fußwegs ab U Bahnhof Mohrenstraße speziell für blinde und sehbehinderte Personen
Den Ausgang in östlicher Richtung nehmen (aus Richtung Zoologischer Garten / Potsdamer Platz vorne, aus Richtung Alexanderplatz / Stadtmitte hinten). Sie stehen nun auf einer Mittelinsel auf der Mohrenstraße. Nach links wenden (90°) und die Mohrenstraße überqueren, noch einmal links wenden und wenige Meter bis Ecke Mohrenstraße / Mauerstraße gehen, dann rechts in die Mauerstraße einbiegen. Nach dem Ende der Absperrung die Mauerstraße überqueren. Sie befinden sich jetzt vor einem würfelförmigen Neubau mit Arkaden: die Vertretung des Landes Thüringen. Nach rechts wenden; das nächste Gebäude nach den Arkaden ist das Kleisthaus. Zum Einlass bitte klingeln (links von der Tür), dann beim Pförtner anmelden.