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Veranstaltungsreihe "Hörfilm im Kleisthaus" 2007

Eine Kooperation der Deutschen Hörfilm gGmbH mit der
Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen

Free Rainer - Dein Fernseher lügt

Die Behindertenbeauftragte der Bundesregierung
und die Deutsche Hörfilm gGmbH
laden herzlich ein zu der Hörfilm-Aufführung des Films

"Free Rainer - Dein Fernseher lügt" (D 2007, Regie: Hans Weingartner)

im Kleisthaus am

Der TV-Produzent Rainer, furios gespielt von Moritz Bleibtreu, ist ein Zampano des »Unterschichtenfernsehens«: Unaufhörlich koksend, entwickelt er Shows der stumpfesten Sorte. Dann wird er von einem jungen Mädchen angefahren, frontal und mit voller Absicht. Pegah (Elsa Sophie Gambard) will sich für den Tod eines geliebten Menschen rächen, und Rainer begreift, dass er für Einschaltquoten über Leichen gegangen ist. Ein paar Alpträume später beschließt er, sein Leben zu ändern und macht sich auf einen Guerilla-Feldzug gegen die quotenbesessene Unterhaltungsindustrie.
Zusammen mit einigen Gleichgesinnten programmiert er die Messgeräte für Einschaltquoten so um, dass intellektuelle Sendungen im Vergleich zum üblichen Trash deutlich besser abschneiden. Damit zetteln sie eine kulturelle Revolution an, gegen die sich die Mächtigen der Fernsehanstalten auflehnen ...

D 2007 | Komödie/Drama
Drehbuch: Katharina Held, Heins Weingartner
Mit Moritz Bleibtreu, Elsa Sophie Gambard, Milan Peschel u.a.

Die Audiodeskription dieses Filmes wurde produziert von der Deutschen Hörfilm gGmbH mit freundlicher Unterstützung des Blindenhilfswerks Berlin.

Das "Hörfilmkino im Kleisthaus" ist eine Kooperation der Deutschen Hörfilm gGmbH (DHG) mit der Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen.

Der Eintritt ist frei, um Anmeldung wird gebeten.

Kleisthaus
Mauerstraße 53
10117 Berlin

Anmeldung:
Tel. (030) 18 527- 26 48
E-Mail: astrid.rimmele@bmas.bund.de


www.kleisthaus.de

Fahrverbindungen:
U2- Mohrenstraße (100m)
nicht barrierefrei
U2, U6 -Stadtmitte (500m)
barrierefrei
S-Bahnhof Potsdamer Platz (600m)
barrierefrei

 



Hörfilm-Kino im Kleisthaus - "Das Parfum"

Die Behindertenbeauftragte der Bundesregierung und die Deutsche Hörfilm gGmbH laden herzlich ein zu der Hörfilm-Aufführung des Films
"Das Parfum - Die Geschichte eines Mörders" (D 2006, Regie: Tom Tykwer)
im Kleisthaus am
Donnerstag, 10. Mai 2007, 18.00 Uhr
(weitere Informationen zum Film s.u.)

Dies ist die Auftaktveranstaltung des Hörfilm-Kinos im Kleisthaus, einer Kooperation der Deutschen Hörfilm gGmbH mit der Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen. Um der Audiodeskription zu mehr Öffentlichkeit zu verhelfen ist beabsichtigt, Hörfilm-Präsentationen im Kleisthaus als dauernde Einrichtung zu etablieren.

Im Mai 2007 jährt sich zum fünften Mal der Erlass des Gleichstellungsgesetzes, das den Begriff der Barrierefreiheit erstmals umfassend definierte. Aus diesem Anlass werden die Behindertenbeauftragte der Bundesregierung, Frau Karin Evers-Meyer und die Präsidentin des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes, Frau Renate Reymann, den Abend eröffnen.

Der Eintritt ist frei, um Anmeldung wird gebeten.

Kleisthaus
Mauerstraße 53
10117 Berlin
Tel. 030 18 527- 1822
Fax. 030 18 527- 1803
info@behindertenbeauftragte.de

Fahrverbindungen:
U2- Mohrenstraße (100m)
nicht barrierefrei
U2, U6 -Stadtmitte (500m)
barrierefrei
S-Bahnhof Potsdamer Platz (600m)
barrierefrei

www.kleisthaus.de


Informationen zum Film:

"Das Parfum - Die Geschichte eines Mörders" Drama, 142 Min., D 2006
Regie: Tom Tykwer
Drehbuch: Andrew Birkin, Bernd Eichinger, Tom Tykwer
Darsteller: Ben Whishaw, Alan Rickman, Rachel Hurd-Wood, Dustin Hoffman u.a.

Das ParfumZum Inhalt:
Paris, 1738: Zwischen Unrat und stinkenden Abfällen kommt Jean-Baptiste Grenouille zur Welt. Geboren als Mensch ohne eigenen Geruch, aber ausgestattet mit der Gabe, alle anderen Gerüche umso intensiver wahrzunehmen, treibt ihn seine feine Nase in die Arme des berühmten Parfümeurs Baldini. Schnell übertrifft der schweigsame Sonderling seinen Meister in der Kunst des Duftmischens. Doch Grenouille will mehr: Getrieben von der Idee, menschliches Aroma zu konservieren, ermordet er zahlreiche junge Mädchen, um deren bezaubernde Gerüche für immer einzufangen und zum perfektesten aller Düfte zu vollenden&

Vom Roman zum Film:
Der Film basiert auf dem gleichnamigen Roman von Patrick Süskind. Das Buch hielt sich neun Jahre in den Bestsellerlisten und wurde bis heute über 15 Millionen Mal verkauft.
Zahlreiche renommierte Regisseure, wie etwa Martin Scorsese und Milos Forman, Stanley Kubrick und Ridley Scott, waren an der Verfilmung interessiert, doch Patrick Süskind zögerte lange, die Filmrechte an seinem Roman zu veräußern.
Schließlich übertrug Süskind 2001 die Filmrechte an den deutschen Regisseur und Produzenten Bernd Eichinger, der sich mehrere Jahre lang um das Projekt bemüht hatte. Eichinger entschied sich dafür, die Regie an seinen jüngeren Landsmann Tom Tykwer abzugeben, der 1998 mit "Lola rennt" seinen Durchbruch gefeiert hatte.
Während in Nebenrollen renommierte Darsteller wie Dustin Hoffman und Alan Rickman agieren, setzte sich unter solchen prominenten Namen wie Leonardo DiCaprio und Orlando Bloom der eher unbekannte britische Theater- und Filmschauspieler Ben Whishaw als Hauptdarsteller durch. Die Dreharbeiten der 50-Millionen-Euro-Produktion begannen im Juli 2005. Drehorte waren unter anderem die Bavaria Film in München und die französische Provence, in der Süskinds Roman teilweise spielt.
Im spanischen Barcelona entstanden die Szenen, die zu Anfang des Romans in Paris spielen. 17 Tonnen Fischeingeweide, Lehm, Stroh sowie 260 Mitarbeiter und hundert verschiedene Filmmotive waren nötig, um das Paris des 18. Jahrhunderts möglichst originalgetreu wiederzugeben&

Bereits Millionen Kinobesucher waren von der Verfilmung des berühmten Weltbestsellers von Patrick Süskind fasziniert. Produzent Bernd Eichinger und Regisseur Tom Tykwer schufen mit "Das Parfüm - Die Geschichte eines Mörders" einen der erfolgreichsten und aufwändigsten deutschen Filme aller Zeiten. Er erhielt den Bambi als "Bester Film des Jahres 2006" und wurde nun in acht Kategorien für den Deutschen Filmpreis 2007 nominiert.

Die Audiodeskription des Films wurde produziert von der Deutschen Hörfilm gGmbH mit freundlicher Unterstützung der Paul und Charlotte Kniese-Stiftung.
Die Aufführung erfolgt mit freundlicher Unterstützung von Konstantin-Film.




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