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10 Jahre Hörfilm auf der Berlinale – feiern Sie mit uns!

Plakate der Hörfilm-Highlights 1999-2009. Anklicken für mehr Informationen!
Berlinale-Bär 1999 hat die Deutsche Hörfilm gGmbH die ersten Hörfilme der Berlinale auf den Weg gebracht. Wim Wenders Musikfilm „Buena Vista Social Club” und der Kinderfilm „Pünktchen und Anton” waren für blinde und sehbehinderte Menschen die erste Gelegenheit, das Filmerlebnis eines großen Festivals zu genießen. Seither bieten wir jährlich Hörfilme bei der Berlinale an.

10 Jahre Hörfilm bei der Berlinale – das möchten wir mit allen unseren Freunden und Förderern gemeinsam feiern.

Wir laden Sie herzlich ein zu unserer
Hörfilm-Surprise-Premiere
am Mittwoch, den 11.2.2009, um 19.00, im Kleisthaus
(Empfang ab 18.00h, Imbiss nach dem Film).
Der Eintritt ist frei. Freuen Sie sich auf eine spannende Hörfilm-Premiere!

Die Deutsche Hörfilm gGmbH (DHG) bietet seit 1999 Audiodeskription im Rahmen der Berlinale an. Zu den Highlights gehörten:

Anmeldung
Bitte melden Sie sich an unter
Tel 030. 23 55 73 4-0
Fax 030. 23 55 73 4-33
Mail: info@hoerfilm.de

Adresse:
Das Kleisthaus finden Sie in der Mauerstraße 53 in 10117 Berlin-Mitte.
Fahrverbindungen: U2- Mohrenstraße (100m), nicht barrierefrei; U2, U6 -Stadtmitte (500m), barrierefrei; S-Bahnhof Potsdamer Platz (600m), barrierefrei.

In der Reihe "Hörfilm im Kleisthaus" zeigen DHG und Kleisthaus regelmäßig Filme mit offener Audiodeskription, d.h. die Bildbeschreibungen sind über die Saallautsprecher zu hören.
Kleisthaus – Da kann ja jeder kommen!

Beschreibung des Fußwegs ab U-Bahnhof Mohrenstraße speziell für blinde und sehbehinderte Personen
Den Ausgang in östlicher Richtung nehmen (aus Richtung Zoologischer Garten / Potsdamer Platz vorne, aus Richtung Alexanderplatz / Stadtmitte hinten). Sie stehen nun auf einer Mittelinsel auf der Mohrenstraße. Nach links wenden (90°) und die Mohrenstraße überqueren, noch einmal links wenden und wenige Meter bis Ecke Mohrenstraße / Mauerstraße gehen, dann rechts in die Mauerstraße einbiegen. Nach dem Ende der Absperrung die Mauerstraße überqueren. Sie befinden sich jetzt vor einem würfelförmigen Neubau mit Arkaden: die Vertretung des Landes Thüringen. Nach rechts wenden; das nächste Gebäude nach den Arkaden ist das Kleisthaus. Zum Einlass bitte klingeln (links von der Tür), dann beim Pförtner anmelden.

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57. Internationale Filmfestspiele Berlin 2007


Die Deutsche Hörfilm gGmbH bietet Ihnen in diesem Jahr wieder Audiodeskription für zwei Filme der Berlinale an:

 

Berlinale-Wettbewerb
Sonntag, 11. Februar, 12.00 Uhr, Urania
"Die Fälscher" (Regie: S. Ruzowitzky, Deutschland/Österreich 2006)
Der Geldfälscher Salomon lebt ein leichtes Leben zwischen Ganoven und schönen Frauen, bis die Nazis ihn ins KZ Sachsenhausen werfen und dort zum Kopf der "Aktion Bernhard" machen - der größten Geldfälscheraktion aller Zeiten. Nach einer wahren Geschichte.
Die Audiodeskription wird realisiert mit freundlicher Unterstützung des ZDF.

Mehr zum Inhalt

Ort: Urania (An der Urania 17), U-Bahnhof Wittenbergplatz
Eintritt: 7,- €

Karten und Kopfhörer können bis zum 07.02.2007 bestellt werden unter Tel. 23 55 73 40 bzw. service@hoerfilm.de. Bitte lassen Sie sich Ihre Reservierung bestätigen.

 

 

Berlinale-Retrospektive
Montag, 12. Februar, 17.30 Uhr, Cinemaxx Potsdamer Platz
"Blind Husbands - Die Rache der Berge" (R: Erich von Stroheim, USA 1919)
Stummfilm mit Live-Musikbegleitung. Am Klavier: Günter A. Buchwald

Der amerikanische Arzt Armstrong macht mit seiner Frau Urlaub in den Dolomiten. Bald stellt der Offizier und Frauenheld Streuben der vernachlässigten Arztgattin nach, gleichzeitig turtelt er mit dem Dienstmädchen des Hotels ...

Mehr zum Inhalt

Cinemaxx Potsdamer Platz, Kino 8 (Potsdamer Straße 5),
U- und S-Bahnhof Potsdamer Platz
Eintritt: 6,- €
Karten und Kopfhörer können bis zum 08.02.2007 bestellt werden unter Tel. 23 55 73 40 bzw. service@hoerfilm.de. Bitte lassen Sie sich Ihre Reservierung bestätigen.





Wettbewerb:
"Die Fälscher"
Drama, D 2006, Regie: Stefan Ruzowitzky

Inhalt: Es war die größte Geldfälschungsaktion aller Zeiten. In den letzten Kriegsjahren beschloss die Führung des Deutschen Reichs, die Banknoten der wichtigsten Kriegsgegner selbst herzustellen. Mit den Blüten wollte man die feindliche Wirtschaft überschwemmen und die leeren Kriegskassen füllen.
Im KZ Sachsenhausen rüstete man hierfür unter dem Decknamen "Unternehmen Bernhard" zwei strikt vom restlichen Lager und der Außenwelt abgeschottete Baracken in eine perfekt ausgestattete Fälscherwerkstatt um. Die Häftlinge hatten die Wahl: Unterstützten sie den Feind, bekamen sie die Chance zu überleben - als Gefangene erster Klasse in einem "goldenen Käfig", ausreichend Essen und eigene Betten inbegriffen. Sabotierten sie, bedeutete dies den sicheren Tod. Für die Häftlinge ging es nicht mehr nur darum, Leib und Leben zu retten, sondern auch das eigene Gewissen.

Basierend auf den Erinnerungen eines der letzten lebenden Zeitzeugen, Adolf Burger, hat Regisseur Stefan Ruzowitzky die dramatischen Ereignisse des "Unternehmens Bernhard" verfilmt. Ein packendes, noch weitgehend unbekanntes Kapitel der deutschen Geschichte.

Darsteller:
Karl Markovics
Devid Striesow
August Diehl
Marie Bäumer
u. v. a.






Retrospektive:
"Blind Husbands - Die Rache der Berge"
Stummfilm, USA 1919, Regie: Erich von Stroheim

Zum Inhalt: Der US-amerikanische Arzt Dr. Armstrong verbringt mit seiner Frau die Ferien in den Dolomiten. Im selben Hotel steigt auch Erich von Streuben, ein österreichischer Offizier und Frauenheld ab. Da Armstrong seine Frau vernachlässigt, versucht von Streuben schon bald, sie zu verführen.
Beinahe erliegt Frau Armstrong den Avancen, teilt von Streuben aber in einem Brief mit, dass sie ihrem Mann die Treue halten will. Als der Arzt und der Offizier gemeinsam einen Berg besteigen, kommt es auf dem Gipfel zur Eskalation zwischen beiden Männern. Armstrong glaubt, es gebe eine Affäre zwischen seiner Frau und Streuben .....

Die Aufführung wird live am Klavier begleitet von Günter A. Buchwald.

Erich von Stroheims Regiedebüt "Die Rache der Berge", ein Beziehungsdrama vor der Alpenkulisse Südtirols, verblüfft auch heute noch aufgrund seiner moralischen Ambivalenz.
Diese Aufführung präsentiert den Stummfilm in einer prachtvoll erhaltenen österreichischen Fassung aus dem Jahr 1921, die die derzeit älteste und am vollständigsten erhaltene Kopie des Films darstellt.

Darsteller:
Erich von Stroheim
Sam De Grasse
Francelia Billington
Gibson Gowland

 

 


 

56. Internationale Filmfestspiele Berlin 2006

Die Deutsche Hörfilm gGmbH bietet Ihnen Audiodeskription für zwei Filme der Berlinale an:


Im Kinderfilmfest - Welturaufführung!
"Der Räuber Hotzenplotz"
D 2006, Regie: Gernot Roll
Familienfilm mit Staraufgebot, nach den Büchern von Otfried Preußler. Es spielen Armin Rohde, Katharina Thalbach, Rufus Beck und viele andere.
Sonntag, 12.02.2006, 14.00h, Zoo-Palast (Welturaufführung)
Blinde und sehbehinderte Schülerinnen und Schüler haben auf Einladung des DBSV freien Eintritt
ermäßigter Kartenpreis: 2.- €
Kartenbestellungen für diesen Film sind bis zum 08.02.2006, 16.00h, unter 030 - 23 55 73 40 oder info@hoerfilm.de möglich.


Im Wettbewerb:
"Requiem"
D 2005, Regie: Hans-Christian Schmid
Drama nach einer wahren Geschichte: in den siebziger Jahren wird eine junge Frau in der badischen Provinz Opfer einer Teufelsaustreibung.
Samstag, 18.02.2006, 18.30h, Urania
Ermäßigter Kartenpreis: 4.- €
Kartenbestellungen sind für diesen Film bis zum 14.02.2006, 16.00h, unter 030 - 23 55 73 40 oder info@hoerfilm.de möglich.




Weitere Informationen zu den beiden Filmen und die Adressen der Kinos finden Sie unten.

Eintrittskarten und Kopfhörer sind zu bestellen unter 030 - 23 55 73 40 oder info@hoerfilm.de
Die Kopfhörer werden von der Deutschen Hörfilm gGmbH kostenlos zur Verfügung gestellt.
Bestellungen werden in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt.
Kopfhörer und Karten werden ausgegeben am Stand der Deutschen Hörfilm gGmbH in den beiden Kinos.
Bitte seien Sie dafür 75 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Kino.

Die Adressen der Kinos:
Zoo-Palast, Hardenbergstr. 29a, 10623 Berlin
U-/S-Bahnhof Zoologischer Garten

Urania Berlin e. V, An der Urania 17, 10787 Berlin
U-Bhf. Wittenbergplatz, Bus M19, M29, M46, M85, 187

Die Hörfilm-Aufführungen sind Teil des Projekts "Audiodeskription im Kino", das mit dem Innovationspreis der Beauftragten für Kultur und Medien ausgezeichnet worden ist. Sie entstehen mit freundlicher Unterstützung der Internationalen Filmfestspiele Berlin.



"Der Räuber Hotzenplotz"
D 2006, Regie: Gernot Roll, Buch: Ulrich Limmer nach den Romanen von Otfried Preußler
mit Armin Rohde, Katharina Thalbach, Rufus Beck, Christiane Hörbiger, Barbara Schöneberger u.v.m.

 

Inhalt: Eine idyllische Stadt in bayrischen Landen. Irgendwann, nur nicht heute.
Der Räuber Hotzenplotz ist der bedeutendste Räuber weit und breit -
jedenfalls nach eigener Aussage. Getreu seines Wahlspruchs "Ich raube mir, was mir gefällt, dafür bin ich bekannt" macht er auch nicht vor der geliebten Kaffeemühle der Großmutter halt.
Daraufhin heften sich die Jungen Kasperl und Seppel ebenso wie Wachtmeister Dimpfelmoser an die Fersen des Diebes und begegnen dabei allerlei bemerkenswerten Charakteren: dem kartoffelsüchtigen bösen Zauberer Zwackelmann, der guten Fee Amaryllis, der staatlich geprüften Hellseherin Portiunkula Schlotterbeck, dem Kroko-Hund undundund...

Mit "Der Räuber Hotzenplotz" verfilmten Sams-Produzent Ulrich Limmer und Regisseur Gernot Roll zwei der gleichnamigen legendären Erfolgsbücher der Hotzenplotz-Trilogie von Otfried Preußler. Es spielt ein Staraufgebot, das mit großer Lust die zeitlose Geschichte auf die Leinwand bringt.



"Requiem"
D 2005, Regie: Hans-Christian Schmid, Buch: Bernd Lange
Mit Sandra Hüller, Burghart Klaußner, Imogen Kogge u.a.

 

Inhalt: Inspiriert von einem wahren Fall erzählt der Film die Geschichte von Michaela Klingler, die in der badischen Provinz aufwächst und Anfang der siebziger Jahre ihr streng katholisches Elternhaus verlässt. Glücklich, das kleinbürgerliche Umfeld hinter sich gelassen zu haben, beginnt sie in Tübingen ein Studium und findet schnell Freunde.
Doch dann wird sie von ihrer Vergangenheit eingeholt: trotz ärztlicher Behandlung hat sie immer öfter mit epileptischen Anfällen und Wahnvorstellungen zu kämpfen. Sie hört Stimmen und glaubt, von Dämonen besessen zu sein. Verzweifelt sucht sie Halt bei einem jungen Pfarrer, kehrt zu ihren Eltern zurück und stimmt schließlich einem Exorzismus zu...

Hans-Christian Schmid ist einer der renommiertesten deutschen Regisseure, für seine Filme wie "23", "Lichter" und "Crazy" vielfach preisgekrönt. Die in "Requiem" erzählte Geschichte ist inspiriert von einem ähnlichen Ereignis, das sich in den siebziger Jahren in Baden-Württemberg zugetragen hat.



Berlinale 2005

Die Deutsche Hörfilm gGmbH bietet in diesem Jahr wieder Audiodeskription für zwei Filme im Rahmen der Berlinale an:


In der Reihe "Perspektive Deutsches Kino":
"Netto"
D 2005, Regie: Robert Thalheim
Tragikomödie um einen aus der Bahn geratenen Vater, der von seinem Sohn nacherzogen wird.
Sonntag, 13.02.2005, 13.30h, Colosseum
Sonderpreis: 5.- € / Kartenbestellungen für diesen Film sind bis zum 09.02.2005, 12.00h, möglich.


Im Wettbewerb:
"Sophie Scholl - Die letzten Tage"
D 2004, Regie: Marc Rothemund
Sensibles Drama über die junge Widerstandskämpferin, die durch ihr Aufbegehren gegen den Nationalsozialismus zum Inbegriff für Zivilcourage geworden ist.
Sonntag, 20.02.2005, 12.00h, Berlinale-Palast
Sonderpreis: 6.- € / Kartenbestellungen sind für diesen Film bis zum 14.02.2005, 12.00h, möglich


Weitere Informationen zu den beiden Filmen finden Sie unten.

Eintrittskarten und Kopfhörer sind zu bestellen unter 030 - 23 55 73 40 oder info@hoerfilm.de
Die Kopfhörer werden von der Deutschen Hörfilm gGmbH kostenlos zur Verfügung gestellt.
Bestellungen werden in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt.
Kopfhörer und Karten werden ausgegeben am Stand der Deutschen Hörfilm gGmbH in den beiden Kinos.

Die Adressen der Kinos:
Cinemaxx Colosseum, Schönhauser Allee 123, 10437 Berlin
U-/S-Schönhauser Allee, Tram M1

Berlinale-Palast im Stella-Musical-Theater, Marlene-Dietrich-Platz, 10785 Berlin
U-/S-Potsdamer Platz

Die Hörfilm-Aufführungen sind Teil des Projektes "Audiodeskription im Kino", das mit dem Innovationspreis der Filmförderung ausgezeichnet worden ist. Sie entstehen mit freundlicher Unterstützung der Internationalen Filmfestspiele Berlin und von DTS.



"NETTO"
D 2005, Regie und Buch: Robert Thalheim
mit Milan Peschel, Sebastian Putz, Steffanie Koetz

 

Inhalt: Marcel Werner (Milan Peschel) hat immer viel zu sagen - ob als arbeitsloser Experte für Sicherheits- und Stilfragen aller Art oder als sympathischer Träumer und Tresenphilosoph mit dem Hang zu realsozialistischer Country-Musik aus der Vor-Wende-Zeit. Und er ist Vater eines Sohnes, den er so alleine erzieht, dass dieser bei seiner Mutter lebt. Doch eines Tages steht der Sohn Sebastian (Sebastian Butz) vor seiner Tür. Der Fünfzehnjährige sucht Zuflucht vor familiärer Bevormundung und findet sich selbst plötzlich in der Rolle des Erziehers wieder.

"Netto", das tragikomische Regiedebüt von Robert Thalheim - einem Studenten an der Babelsberger Filmhochschule "Konrad Wolf" - erzählt von Hoffnung und Enttäuschung, von falschen Träumen und richtigen Gefühlen, von der ersten Liebe und den scheinbar letzten Möglichkeiten, zu denen es doch immer noch Alternativen gibt. Und ganz nebenbei erzählt der Film auch noch davon, dass es immer wieder wunderbare Talente zu entdecken gibt.



"Sophie Scholl - Die letzten Tage"
D 2004, Regie: Marc Rothemund Buch: Fred Breinersdorfer
Mit Julia Jensch, Fabian Hinrichs, André Hennicke u.a.

 

Inhalt: Februar 1943: Bei einer Flugblatt-Aktion gegen die Nazi-Diktatur wird die junge Studentin Sophie Scholl zusammen mit ihrem Bruder Hans in der Münchner Universität verhaftet.
Tagelange Verhöre bei der Gestapo entwickeln sich zu Psycho-Duellen zwischen der Widerstandskämpferin und dem Vernehmungsbeamten Robert Mohr.
Sophie kämpft zunächst um ihre Freiheit und um die ihres Bruders, stellt sich schließlich durch ihr Geständnis schützend vor die anderen Mitglieder der "Weißen Rose" und schwört ihren Überzeugungen auch dann nicht ab, als sie dadurch ihr Leben retten könnte...

"Sophie Scholl - Die letzten Tage" ist das sensible Porträt einer der wenigen Heldinnen der deutschen Geschichte: Der Film schildert die letzten sechs Tage (17.-22. Februar 1943) im Leben von Sophie Scholl aus ihrer ganz persönlichen Perspektive - die bewundernswerte Stärke einer jungen, lebenslustigen Frau, die für ihre Idee der "Weißen Rose" selbst den Tod in Kauf nimmt. Durch ihr Aufbegehren gegen den Nationalsozialismus wurden Sophie Scholl und die anderen Mitglieder der Widerstandsgruppe zum Inbegriff für Zivilcourage, für einen friedlichen Kampf gegen Gewaltherrschaft und Unterdrückung.

Der Film hält sich - so weit es geht - streng an die historischen Fakten (Original-Vernehmungsprotokolle), ist aber als Spielfilm geschrieben und inszeniert. Mit Feinfühligkeit und erfrischend unverkrampftem Blick auf die Geschichte gelingt es dem jungen Regisseur Marc Rothemund, die fast schon mythische Identifikationsfigur Sophie Scholl wieder zum Leben zu erwecken. Für das Projekt konnte ein stimmiges Ensemble gewonnen werden, allen voran Julia Jentsch ("Die fetten Jahre sind vorbei") in der Titelrolle.


Innovationspreis der BKM für die
Deutsche Hörfilm gemeinnützige GmbH

Kulturstaatsministerin Christina Weiss zeichnet DHG-Projekt "Audiodeskription im Kino" aus

Am 4. November 2004 verlieh Kulturstaatsministerin Christina Weiss der Deutschen Hörfilm gGmbH (DHG) den Innovationspreis der Filmförderung für das DHG-Projekt "Audiodeskription im Kino".

Ziel des Projektes ist es, blinden und sehbehinderten Menschen Zugang zu der ihnen bislang verschlossenen Bilderwelt des Kinos zu ermöglichen. 12 Filme mit Audiodeskription werden ein erstes Basisangebot schaffen, langfristig soll ein regelmäßiges Angebot an Filmen mit Audiodeskription im Kino etabliert werden.

Am 28.10.2004 ist das DHG-Projekt "Audiodeskription im Kino" gestartet mit der Hörfilm-Kino-Tour des preisgekrönten Kinderfilms "Die Blindgänger". Mit 42 blindengerechten Vorstellungen in 24 Städten wurde hier erstmals ein Film in namhaftem Umfang für Nichtsehende im Kino zugänglich gemacht. Die Audiodeskriptions-Aufführungen zogen insgesamt 2.953 Besucher an.

Die DHG bearbeitet seit 1999 für die Internationalen Filmfestspiele Berlin Filme mit Audiodeskription. Zur Berlinale 2004 wurde erstmals eine digitale Audiodeskription vorgestellt.

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Hörfilm-Kino-Tour : "Die Blindgänger"
Kinderfilm mit Audiodeskription für blinde und sehbehinderte Kinobesucher

Am 28. Oktober 2004 startet der preisgekrönte Film "Die Blindgänger" (u.a. Bundesfilmpreis 2004) im Kino. Der Film spielt in einem Blinden-Internat und erzählt von Freundschaft und erster Liebe. Blinde Kinder spielen die Hauptrollen.

Zum Kinostart organisiert die Deutsche Hörfilm gemeinnützige GmbH (DHG) in 24 Städten Aufführungen des Films mit Audiodeskription im Kino.
Die Audiodeskription wird über die Saallautsprecher übertragen und ist für alle Kinobesucher zu hören (offene Audiodeskription).
In einzelnen Veranstaltungen werden Kopfhörer eingesetzt (Dolby-Screen-Talk-Technik).
Die Hörfilm-Tour des Films läuft vom 28.10. - 21.11.2004.

Das Projekt "Audiodeskription im Kino" der DHG wird am 4.11.2004 mit dem Innovationspreis der Beauftragten für Kultur und Medien ausgezeichnet.

Bereits zur Weltpremiere bei den Internationalen Filmfestspielen Berlin 2004 wurde der Film mit Audiodeskription von der DHG zur Aufführung gebracht.

Die Hörfilm-Kino-Tour des Films "Die Blindgänger" wird unterstützt von:
- Dolby
- Johannes und Elsbeth Gottwald-Stiftung
- Kinderfilm GmbH
- Der Rundfunkbeauftragte der EKD
- ZDF

Informationen zum Film

"Kinder brauchen Filme wie "Die Blindgänger":
sensibel, präzise, nah am Leben und Mut machend."
(Bernd Merz, Rundfunkbeauftragter der EKD)

"Die Blindgänger"
D 2003, 88 Min., Regie: Bernd Sahling
Darsteller: Ricarda Ramünke, Maria Rother, Dominique Horwitz u.a.
Produktion: Kinderfilm GmbH mit dem ZDF


Inhalt: Marie und Inga, beide 13 Jahre alt, sind seit langem beste Freundinnen. Wie alle Mädchen ihres Alters habe sie die üblichen Probleme: Jungs, Aussehen, Lehrer... Nur in einer Beziehung unterscheiden sie sich völlig von den anderen: Marie und Inga sind blind. Sie leben im Internat einer Schule für Sehbehinderte mit erweiterter Musikausbildung. Beide lieben die Musik, Marie spielt Gitarre, Inga Saxophon.

Die beiden sind Feuer und Flamme, als sie erfahren, dass eine Schülerband aus der Stadt Verstärkung für einen Fernseh-Wettbewerb sucht. Die Jungs aus der Band finden zwar, dass die blinden Mädchen klasse spielen, halten sie aber für nicht fernsehtauglich.

Das Leben der beiden Freundinnen wird auf den Kopf gestellt, als Marie den jungen Russlanddeutschen Herbert kennen lernt, der zurück nach Kasachstan will. Marie versteckt den von der Polizei gesuchten Jungen im Internat und verliebt sich zum ersten Mal ....



Auszeichnungen:

- Deutscher Filmpreis in Gold 2004 in der Kategorie "Bester Kinder- und Jugendfilm"


- Hauptpreis des Internationalen Kinderfilmfestivals Zlin 2004
Aus der Begründung der Jury:
"In fesselnden Bildern von tiefer symbolischer Bedeutung lernt der Zuschauer die Welt der Blinden kennen. Ein Schutz und Unterkunft suchender Immigrantenjunge erhält Hilfe von einem blinden Mädchen und sie lernen jeweils das Leben des anderen kennen. Der Film besticht durch seinen wunderbaren Sinn für Humor und driftet zu keinem Moment ins Sentimentale ab. Herausragend künstlerisch gestaltet, vermittelt der Film gleichzeitig eine zutiefst menschliche Botschaft."


- "Lobende Erwähnung" der Internationalen Jury des 27. Kinderfilmfestes, Berlinale 2004
Aus der Begründung der Jury:
"Vom ersten Bild an werden wir in diesem Film an einen Ort geführt, an dem ganz andere Bedingungen gelten. Und dennoch ist das Wesentliche gleich geblieben: Das Bedürfnis, jemanden zu haben, den man liebt. Dies zeigt der Film in emotionaler Ehrlichkeit und durch Schauspieler, deren Handeln bis ins tiefste Innere wahrhaftig ist."


- "Lobende Erwähnung" der Kinderjury des 27. Kinderfilmfestes, Berlinale 2004
Aus der Begründung der Jury:
"Das Thema des Films hat uns in eine unbekannte Welt hineingeführt. Mit Humor und Ernsthaftigkeit brachten uns die Schauspieler den abenteuerlichen Alltag von Menschen nahe, die sich von Äußerlichkeiten nicht blenden lassen."


Der Regisseur Bernd Sahling hat über Jahre als Dokumentarfilmer ein blindes Mädchen begleitet und hier Erfahrungen gesammelt, die ihm bei der ungewöhnlichen Machart des Filmes nutzten. An allen Blindenschulen in Deutschland haben Sahling und seine Crew nach den passenden Schauspielern gesucht. Über 300 Kinder haben Sie gecastet und sind fündig geworden.


Interview mit Regisseur Bernd Sahling (Auszug)

Die Darsteller sind wie die Figuren im Film - Marie, Inga und Daniel - stark sehbehindert. Welche Idee steckte dahinter, auch Blinde als Darsteller zu gewinnen?
"Das war von Anfang an vorgesehen. Ich glaube, dass das gar nicht anders geht. Sehende Kinder könnten zwar so tun, als seien sie blind, doch sie wären damit überfordert."

Wie lief eigentlich der Dreh: Haben die Mädchen Sie vielleicht auch korrigiert oder kritisiert, weil ihnen der Stoff oder die Dialoge nicht gefallen haben?
"Es ist uns in der Vorbereitung oder beim Dreh oft passiert, dass wir uns korrigieren mussten. Beispielsweise wenn vorgesehen war, so jetzt geht der Lehrer an die Tafel und schreibt eine Aufgabe an. Das ist natürlich Quatsch. So etwas passiert uns als Sehenden immer wieder. Deswegen hatten wir viele Blinde als Berater, meine langjährige Dokumentarfilmheldin Anne Günther zum Beispiel. Die hat sich das Drehbuch mailen lassen und mir erzählt, was nicht sein kann. Die Darsteller haben auch einige Veränderungen vorgeschlagen. Wir sind sehr oft darauf eingegangen."


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Ausstellung "Der (im-)perfekte Mensch"
Hörfilm-Präsentation und Aufführung eines Hörfilms

Im Rahmen der Austellung "Der (im-)perfekte Mensch" in Berlin findet am Sa, 23.03.02, um 19:00 Uhr eine Präsentation des Mediums Hörfilm statt. Es folgt eine Aufführung der Hörfilm-Version des Films "Dancer in the Dark" von Lars von Trier. Die Audiodeskription ist über Kopfhörer zu empfangen.

Sa, 23.03.02, 19:00 Uhr
Martin-Gropius-Bau, Niederkirchnerstr. 7, 10963 Berlin.


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Internationale Funkausstellung, Berlin (25.08. - 02.09.2001)

IFA zeigt DVDs mit Audiodeskription

Zum Pflichtprogramm aller Heim-Cineasten wird ein Besuch der "World of DVD" in Halle 7.2 a gehören. Hier präsentieren die DVD-AG und das Fachmagazin Video alle Facetten des faszinierenden Mediums. Dazu gehören die heißesten Spielfilm-Neuheiten - pressfrisch aus Hollywood. In einem Sprachentunnel erleben die Besucher, dass der Silberling die Dialoge in geradezu babylonischer Sprachvielfalt anbietet. Und in einer virtuellen Produktionshalle kann man in allen Einzelheiten verfolgen, wie eine DVD entsteht. Zu den vorgestellten Special-Features im Audiobereich gehört auch die Audiodeskription.

 

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