Perspektiven der Digitalisierung: "Anders sehen"
Internationale Funkausstellung 1999
Wer
wir sind und was wir machen
Die Deutsche
Hörfilm gGmbH (DHG) erschließt visuelle Medien für Blinde und
Sehbehinderte. Wir machen Fernsehen und Kino, Video und DVD sowie Theater durch
akustische Bildbeschreibungen (Audiodeskription) für Nichtsehende zugänglich.
Audiodeskription macht aus einem Film einen blindengerechten Hörfilm: Akustischen
Untertiteln vergleichbar, beschreibt eine Audiodeskription in knappen Worten
zentrale Elemente der Handlung sowie Gestik, Mimik und Dekors. Die Bildbeschreibungen
werden in den Dialogpausen eingesprochen.
In Deutschland leben 155.000 blinde und 500.000 sehbehinderte Menschen. Sie
nutzen Filme ebenso wie Sehende als zentrales Unterhaltungsmedium. Audiodeskription
ermöglicht ihnen kulturelle Teilhabe.
Die DHG ist Nachfolgerin des "Projekts Hörfilm" des Deutschen
Blinden- und Sehbehindertenverbands (DBSV). Der DBSV ist Alleingesellschafter
der DHG.
Arbeitsschwerpunkte der DHG sind die Vergrößerung des Hörfilm-Angebots,
ein Info-Service für die Nutzer sowie die Erschließung weiterer Segmente
des kulturellen Lebens für blinde und sehbehinderte Menschen.
Die DHG bildet aus im Bereich Filmbeschreibung / Audiodeskription.
Kooperationspartner sind u.a. ZDF, Kinowelt Home Entertainment und die Internationalen Filmfestspiele Berlin.
Die DHG treibt die Entwicklung der Audiodeskription durch vielfältige Impulse konsequent voran. Seit 1998 haben wir ca. 500 Filme mit Audiodeskription versehen. Zu den von der DHG vorgestellten Innovationen gehören u.a. die ersten DVDs mit Audiodeskription und die ersten akustisch unterlegten DVD-Menüs. Für DVD haben wir u.a. Audiodeskriptionen für "Good bye, Lenin", "Sophie Scholl" und "Der ewige Gärtner" produziert.
Hinzu kamen zukunftsweisende Aufführungen im Kino (1999 erste Hörfilm-Aufführungen bei der Berlinale), mit digitalen Techniken (Berlinale 2004: Dolby, Berlinale 2005: DTS) sowie die Hörfilm-Kino-Tour des Films "Die Blindgänger" (2.953 Besucher in 42 Aufführungen bundesweit mit Audiodeskription).
Für das Projekt "Audiodeskription im Kino" wurde die DHG mit dem Innovationspreis der Beauftragten für Kultur und Medien (BKM) ausgezeichnet.
Eigenproduktionen
Audiodeskription
Stand: März 2006
Öffentliche Aufführungen
Berlinale 1999
Berlinale 2000
Berlinale 2001
Berlinale 2002
Berlinale 2003
Berlinale 2004
Berlinale 2005
Berlinale 2006
Weitere Aufführungen im Kino:
Kinderfilmfestival Lünen 2000:
Expo 2000
Ausstellung "Der imperfekte Mensch"
Theater
Ausstellungen
Kaufmedien
DVD
Video
CD
Audio
- Kassette
TV-Ausstrahlungen
Spielfilme / Fernsehspiele
| Alibi,
Das (D 1999) Alles Samba (D 2003) Anwalt und sein Gast, Der (D 2002) Auch Betrügen will gelernt sein (F 1977) Auch Männer brauchen Liebe (D 1998) Bella Block - Die Kommissarin (D 1993) Bellissima (I 1951) Berlin is in Germany (D 2001) Bis ans Ende der Welt (D 2002) Blaue Wunder, Das (D 2004) Blindes Vertrauen (D 2005) Brennendes Schweigen (D 2000) Briefbomber, Der (D/AU 2000) Brot des Bäckers, Das (D 1976) Brücken der Liebe (D 2001) Daffy und der Wal (Kanada 1987) Denn sie wissen nicht, was sie tun (USA 1955) Dinner for One oder: Der 90. Geburtstag (D 1963) Dr. Seltsam oder: Wie ich lernte, die Bombe zu lieben (GB 1963) Drei Frauen und (k)ein Mann (D 1997) Drei Haselnüsse für Aschenbrödel (D 1973) Drei Tage im April (D 1995) Dusty, der Wüstenhund (AU 1982) Emil und die Detektive (D 2001) Engel namens Hans-Dieter, Ein (D 2004) Enthüllung einer Ehe (D 2000) Es geschah am hellichten Tag (D 1958) Fantastische Reise, Die (USA 1965) Ferien mit Piroschka (AU/D 1965) Fluke, ein Hund ist auch nur ein Mensch (USA 1995) Frau für zwei, Eine (F 1995) Frau Rettich, die Czerny und ich (D 1998) Freunde (D 2000) Frühstück zu viert (D 1997) Gebrochene Pfeil, Der (USA 1950) Geheime Zeuge, Der (D 1998) Geheimnis der Mittsommernacht, Das (D 2001) Gelbe vom Ei, Das (D 1999) Gerechte Richter, Der (D 2000) Geschichte von der Hexe, die keine war, Die (CN 1990) Geteilte Himmel, Der (DDR 1964) Gewand, Das (USA 1953) Gib ihn mir wieder (D 1990) Gripsholm (D/A/SZ 2000) Große Abgang, Der (D 1995) Hahn ist tot, Der (D 1999) Hauch von Nerz, Ein (USA 1962) Hauptsache Leben (D 1998) Heimatgeschichten: Annahme verweigert (D 1999) Heimatgeschichten: Ein rettender Engel (D 1998) Heimatgeschichten: Osterfeuer (D 1999) Her mit den kleinen Engländerinnen (F 1976) Herrscher ohne Krone (D 1956) Herzstolpern (D 2001) Herz und eine Krone, Ein (USA 1953) Himmlischer Freund, Ein (D 2003) Himmlischer Sünder, Ein (USA 1943) Hotel New Hampshire (USA 1984) Ich war eine männliche Kriegsbraut (USA 1948) Im Zeichen der Schlange (S 1989) In Liebe eine Eins (D 2005) Is' was, Doc? (USA 1972) Jenseits von Eden (USA 1955) Jesse James - Mann ohne Gesetz (USA 1939) Jetzt bin ich dran, Liebling (D 2001) Junge Törless, Der (D 1966) Karbid und Sauerampfer (D 1963) Kinderärztin Leah: Am seidenen Faden (D 1998) Kinderärztin Leah: Auf der Flucht (D 1998) Kinderärztin Leah: Auf Messers Schneide (D 1999) Kinderärztin Leah: Die Entführung (D 1998) Kinderärztin Leah: Ein neues Leben (D 1998) Kinderärztin Leah: Kleiner Mensch, großes Herz (D 1998) Kinderspiele (D 1992) Kleeblatt küsst Kaktus (D 2002) Landliebe (D 2003) Lebensborn (D 1999) Leoparden küsst man nicht (USA 1938) Letzte Brücke, Der (A/YU 1954) Liebe in letzter Minute (D 2002) Liebeshunger (USA 1995) Lotti auf der Flucht (D/AU 2004) Ludwig II (D 1955) Lügenspiele (GB 1996) Mädchen in Uniform (D/F 1958) Männer (D 1985) Männlich, alleinerziehend, sucht (GB 2003) Mann mit der Maske, Der, Teil 1 (D 1994) Mann mit der Maske, Der, Teil 2 (D 1994) Marili (D 1959) Mein Freund, der Grizzly (USA 1982) Mein Kind muss leben (D 1997) Mephisto (D 1981) Mistkerl, Der (D 2000) Musterknaben, Die, Teil 1 (D 1998) Nachts, wenn der Tag beginnt (D 2003) Nacht von Soho, Die (USA 1992) Nackt unter Wölfen (DDR 1963) Nana (D 1995) Neffe, Der (D 1996) Netto (D 2005) Olsen-Bande Junior (DK 2001) Ozeanische Gefühle (GBR 1985) Paradies für Tiere, Ein (D/AU 2005) Peter schießt den Vogel ab (D 1959) Polizeiruf 110: Auskünfte in Blindenschrift (D 1983) |
Polizeiruf
110: Bild von einem Mörder, Ein (D 2004) Polizeiruf 110: Doktorspiele (D 2002) Polizeiruf 110: Heimkehr in den Tod (D 2005) Polizeiruf 110: Henkersmahlzeit (D 2002) Polizeiruf 110: Kopf in der Schlinge (D 2002) Prinz Eisenherz (USA 1954) Pünktchen und Anton (D 1998) Quittung, Die (D 2003) Rama Dama (D 1990) Reise in die Dunkelheit (D 1997) Reise zum Mittelpunkt der Erde, Die (USA 1959) Sack voll Geld, Ein (D 2002) Schatzinsel, Die, Teil 1: Der alte Freibeuter (F/D 1966) Schatzinsel, Die, Teil 2: Der Schiffskoch (F/D 1966) Schatzinsel, Die, Teil 3: Das Blockhaus (F/D 1966) Schatzinsel, Die, Teil 4: Die Entscheidung (F/D 1966) Schnee am Kilimandscharo (USA 1952) Schneekönigin, Die (UDSSR 1966) Schneeparadies, Das (D 2001) Schwindelnde Höhe (D 2002) Seewolf, Der, Teil 1: Das seltsame Schiff (D 1971) Seewolf, Der, Teil 2: Kurs auf Uma (D 1971) Seewolf, Der, Teil 3: Das Land der kleinen Zweige (D 1971) Seewolf, Der, Teil 4: Die Suche nach der verlorenen Insel (D 1971) Sein größter Bluff (USA 1953) Serenade einer großen Liebe (D 1958) Spätes Glück nicht ausgeschlossen (D 1987) Stadtgespräch (D 1995) Stern-Zeichen (D 2002) Tage des Sturms (D 2003) Tatort: Abseits (D 2004) Tatort: Bei Auftritt Mord (D 1996) Tatort: Bienzle und das Doppelspiel (D 2000) Tatort: Bienzle und der heimliche Zeuge (D 2001) Tatort: Bienzle und der Mann im Dunkeln (D 2000) Tatort: Bienzle und der Tag der Rache (D 2002) Tatort: Bienzle und der tiefe Sturz (D 1999) Tatort: Bienzle und der Todesschrei (D 2001) Tatort: Bierkrieg (D 1997) Tatort: Bomben für Ehrlicher (D 1995) Tatort: Einsatz in Leipzig (D 2000) Tatort: Engelchen flieg (D 1998) Tatort: Fetischzauber (D 1995) Tatort: Feuertaufe (D 2004) Tatort: Fluch des Bernsteinzimmers, Der (D 1999) Tatort: Freischwimmer (D 2005) Tatort: Fürstenschüler (D 1998) Tatort: Heiße Grüße aus Prag (D 2002) Tatort: Jagdfieber (D 1998) Tatort: Laura, mein Engel (D 1994) Tatort: Lockvögel (D 1995) Tatort: Mordfieber (D 1999) Tatort: Nahkampf (D 1997) Tatort: Parteifreunde (D 1996) Tatort: Quartett in Leipzig (D 2000) Tatort: Reise in den Tod, Die (D 2001) Tatort: Rotkäppchen (D 2003) Tatort: Spieler, Der (D 1986) Tatort: Tanz auf dem Hochseil (D 1998) Tatort: Taxi nach Leipzig (D 1970) Tatort: Teufelskreis (D 2004) Tatort: Tiefer Fall (D 2005) Tatort: Todesfahrt (D 2001) Tatort: Tödlicher Galopp (D 1997) Tatort: Tödliches Verlangen (D 2000) Tatort: Tod spielt mit, Der (D 1997) Tatort: Totenmesse (D 2001) Tatort: Trübe Wasser (D 2001) Tatort: Verbranntes Spiel (D 1993) Tatort: Verhängnisvolle Begierde (D 2001) Tatort: Wer nicht schweigt, muß sterben (D 1996) The Tic Code (USA 1998) Tiger - Herrscher des Dschungels (GB 1999) Tod und das Mädchen, Der (USA 1995) Totmacher, Der (D 1995) Über den Dächern von Nizza (USA 1955) Und alles wegen Mama (D 1998) Und ewig singen die Wälder (AU 1959) Ungehorsame Frau, Eine, Teil 1 (D 1997) Ungehorsame Frau, Eine, Teil 2 (D 1997) Ungewöhnliche Entführung, Eine (DK 1988) Unschuldsengel (D 1994) Unser fremdes Kind (D 1997) Untreue Frau, Die (F 1968) Vater für Klette, Ein (D 2003) Verdammtes Glück (D 2003) Verrücktes Huhn, Ein (F 1977) Verschwinde von hier (D 1999) Vom Küssen und vom Fliegen (D 2000) Wege der Liebe (AU 1991) Weiße Feder, Die (USA 1955) Wer küsst schon einen Leguan? (D 2003) Wer liebt, hat recht (D 2002) Wie angelt man sich ein Millionär (USA 1953) Wilder Hafen Ehe (D 2000) Winnetou und Old Shatterhand im Tal der Toten (D/I/Jug. 1968) Wunde, Die (D 2002) Zimmer meines Sohnes, Das (I 2001) |
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| Der
Alte Auftrag für einen Mord (D 1999) Das ist mein Mord (D 1997) Der Mann, der sich Bob nannte (D 1998) Der Tod ist nur ein Augenblick (D 1999) Die Wahrheit ist der Tod (D 1999) Große Liebe (D 1997) Meine Rache ist der Tod (D 1997) Mörderische Vergangenheit (D 1999) Plötzlich kam der Tod (D 1998) Schwestern (D 1998) Tod eines Dealers (D 1998) Zwei Tote - wofür? (D 1997) Derrick SOKO 5113 SOKO Leipzig Ein Fall für
Zwei |
Ende einer Täuschung
(D 1997) |
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Das
Projekt HÖRFILM des DBSV
(1998-2001, Vorläufer der Deutschen Hörfilm gGmbH)
Im April 1998 startete
der DBSV das auf drei Jahre konzipierte Projekt "Unmittelbarer Zugang
Blinder und Sehbehinderter zum Fernsehen durch das neue Medium Hörfilm".
Das Projekt HÖRFILM wurde u.a. vom Bundesministerium des Innern finanziert.
Ziel des Projektes: Den Hörfilm in der deutschen Medienlandschaft etablieren.
Das Projekt entwickelte Kontakte zu Programmanbietern und Verleih- bzw. Vertriebsfirmen,
konzipierte Finanzierungsmodelle, bildete Filmbeschreiber aus und produzierte
Audiodeskriptionen u.a. für ZDF, SWR, MDR, Sat.1, Kinowelt Homeentertainment
und VCL.
2001 wurde das Projekt HÖRFILM überführt in die Deutsche Hörfilm
gemeinnützige GmbH.
Neben Hörfilmen für TV-Ausstrahlungen wurden auch Audiodeskriptionen
für öffentliche Film-Aufführungen (z.B. für die Berlinale)
sowie Video und DVD realisiert.
In Deutschland leben ca. 155.000 blinde und 500.000 sehbehinderte Menschen.
Nach einer Umfrage, die der Bayerische Blindenbund 1996 durchführte,
wünschen sich 89 % der befragten Blinden und Sehbehinderten zusätzliche
Bildbeschreibungen im Fernsehen. Von den Befragten besaßen 97% ein Fernsehgerät,
81 % nutzten es regelmäßig. Ein direkter Zugang zum Fernsehen durch
Audiodeskription bedeutet für Blinde und Sehbehinderte einen entscheidenden
Zuwachs an kultureller Teilhabe.
1993 strahlte das ZDF mit "Eine unheilige Liebe" von Michael Verhoeven
den ersten Hörfilm des deutschen Fernsehens aus. Seit Start des Projekts
Hörfilm hat sich das Hörfilm-Angebot entscheidend vergrößert.
Heute zeigen 3-sat, Arte, BR, MDR, NDR und SWR sowie das ZDF regelmäßig
Hörfilme. Mit Unterstützung von Sat.1 sind erste Hörfilm-DVDs
entstanden. Lag das Angebot an Hörfilmen im Jahr 1997 noch bei 8 Filmen,
so gab es 1998 20 Spielfilme und 13 Serienfolgen mit Audiodeskription im deutschen
Fernsehen. 1999 waren es 79 Hörfilm-Sendetermine, im Jahr 2000 147 und
bereits 243 im Jahr 2002. zurück
Projekt HÖRFILM – Schlaglichter
Perspektiven der Digitalisierung:"Anders sehen":
Unter diesem Titel fand im Dezember 1998 beim ZDF in Mainz eine Informations- und Diskussionsveranstaltung zum Thema "Chancen und Risiken der Digitalisierung im Rundfunk für Blinde und Sehbehinderte" statt, die unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Beck von der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz mit Unterstützung des Projekts Hörfilm ausgerichtet wurde. Angestrebt wurde, im derzeitigen Entwicklungsstadium des digitalen Rundfunks sowohl Programmverantwortliche als auch Endgerätehersteller und Handel für die Belange blinder und sehbehinderter Mediennutzer zu sensibilisieren. Die Veranstaltung war für den Hörfilm besonders erfolgreich: Die Handelskette Media Markt stellte 100.000 DM als Sponsorengelder für die Produktion von 10 weiteren Hörfilmen zur Verfügung. Die Sender SWR und Sat.1 sagten spontan ihren Einstieg in die Hörfilm-Produktion zu. zurück
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Berlinale:
Im Rahmen der Berliner Filmfestspiele 1999 konnten dort erstmals Hörfilme präsentiert werden. Das Projekt HÖRFILM initiierte und realisierte die Audiodeskription von zwei Filmen des Hauptprogramms: "Ry Cooder and the Buena Vista Social Club" (Regie: Wim Wenders) und "Pünktchen und Anton" (Regie: Caroline Link), der ein erstes Angebot für blinde und sehbehinderte Kinder darstellte. Die Audiodeskription wurde von einem Sprecher life eingesprochen und auf den Plätzen mittels Infrarotkopfhörer empfangen. Die Finanzierung der Berlinale-Beteiligung war möglich durch die freundliche Unterstützung des Projekts durch die Berlinale-Leitung, die koproduzierenden Sender ZDF und ARTE sowie das Deutschlandradio. Seither werden jährlich zwei Filme (ein Wettbewerbsbeitrag, ein Beitrag aus dem Kinderfilmfest) mit Audiodeskription aufgeführt. |
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Internationale Funkausstellung 1999:
Das Projekt Hörfilm präsentierte in Kooperation mit dem ZDF auf der Internationalen Funkausstellung 1999 in Berlin das Medium Hörfilm und führte damit eine konkrete Nutzanwendung der digitalen Sendetechnik vor. Unter den Bedingungen derzeitiger analoger Ausstrahlungstechniken können nur Monoproduktionen mit Audiodeskription versehen werden, da für die Bildbeschreibungen ein frei verfügbarer Tonkanal benötigt wird. Die digitale Übertragungstechnik hingegen bietet dem Nutzer eine Vielzahl von optional anwählbaren Tonspuren. Deshalb werden bei digitaler Ausstrahlung Hörfilmbearbeitungen auch von Stereoproduktionen möglich sein, und auch die Audiodeskription kann in Stereoton übertragen werden. zurück