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Filme
für Blinde ?
Wer
wir sind, was wir machen
Unsere
Hörfilm-Produktion
Das
Projekt HÖRFILM des DBSV
Perspektiven
der Digitalisierung: "Anders sehen"
Berlinale
Internationale
Funkausstellung 1999
Wer
wir sind und was wir machen
Die Deutsche
Hörfilm gGmbH (DHG) erschließt visuelle Medien für Blinde
und Sehbehinderte. Wir machen Fernsehen und Kino, Video und DVD sowie
Theater durch akustische Bildbeschreibungen (Audiodeskription) für
Nichtsehende zugänglich.
Audiodeskription macht aus einem Film einen blindengerechten Hörfilm:
Akustischen Untertiteln vergleichbar, beschreibt eine Audiodeskription
in knappen Worten zentrale Elemente der Handlung sowie Gestik, Mimik und
Dekors. Die Bildbeschreibungen werden in den Dialogpausen eingesprochen.
In Deutschland leben 155.000 blinde und 500.000 sehbehinderte Menschen.
Sie nutzen Filme ebenso wie Sehende als zentrales Unterhaltungsmedium.
Audiodeskription ermöglicht ihnen kulturelle Teilhabe.
Die DHG ist Nachfolgerin des "Projekts Hörfilm" des Deutschen
Blinden- und Sehbehindertenverbands (DBSV). Der DBSV ist Alleingesellschafter
der DHG.
Arbeitsschwerpunkte der DHG sind die Vergrößerung des Hörfilm-Angebots,
ein Info-Service für die Nutzer sowie die Erschließung weiterer
Segmente des kulturellen Lebens für blinde und sehbehinderte Menschen.
Die DHG bildet aus im Bereich Filmbeschreibung / Audiodeskription.
Kooperationspartner
sind u.a. ZDF, Kinowelt Home Entertainment und die Internationalen Filmfestspiele
Berlin.
Die DHG treibt die
Entwicklung der Audiodeskription durch vielfältige Impulse konsequent
voran. Seit 1998 haben wir ca. 500 Filme mit Audiodeskription versehen.
Zu den von der DHG vorgestellten Innovationen gehören u.a. die ersten
DVDs mit Audiodeskription und die ersten akustisch unterlegten DVD-Menüs.
Für DVD haben wir u.a. Audiodeskriptionen für "Good bye,
Lenin", "Sophie Scholl" und "Der ewige Gärtner"
produziert.
Hinzu kamen zukunftsweisende
Aufführungen im Kino (1999 erste Hörfilm-Aufführungen bei
der Berlinale), mit digitalen Techniken (Berlinale 2004: Dolby, Berlinale
2005: DTS) sowie die Hörfilm-Kino-Tour des Films "Die Blindgänger"
(2.953 Besucher in 42 Aufführungen bundesweit mit Audiodeskription).
Für das Projekt
"Audiodeskription im Kino" wurde die DHG mit dem Innovationspreis
der Beauftragten für Kultur und Medien (BKM) ausgezeichnet.
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Eigenproduktionen
Audiodeskription
Stand: März 2006
Öffentliche Aufführungen
Berlinale 1999
- Buena Vista Social
Club (D/Kuba 1998)
- Pünktchen
und Anton (D 1998)
Berlinale 2000
- Die Farbe des Paradieses
(Iran 1999)
- Die Stille nach
dem Schuss (D 2000)
Berlinale 2001
Berlinale 2002
- Halbe Treppe (D
2001)
- Hilfe, ich bin
ein Junge (D 2001)
Berlinale 2003
- Der zehnte Sommer
(D 2002)
- Lichter (D 2002)
Berlinale 2004
- Die Blindgänger
(D 2004)
- Jargo (D 2004)
- Die Nacht singt
ihre Lieder (D 2004)
Berlinale 2005
- Sophie Scholl -
die letzten Tage (D 2005)
- Netto (D 2005)
Berlinale 2006
- Der Räuber
Hotzenplotz (D 2006)
- Requiem (D 2006)
Weitere Aufführungen im Kino:
- Die
Blindgänger (D 2004) [Audiodeskription im Dolby-Screen-Talk-Format]
- Erbsen
auf halb Sechs (D 2004) [Audiodeskription im Dolby-Screen-Talk-Format]
- Sophie
Scholl - die letzten Tage (D 2005) [Audiodeskription im DTS-Format]
Kinderfilmfestival
Lünen 2000:
- Drei Haselnüsse für
Aschenbrödel (D 1973)
Expo 2000
- Sabriye, die Glücksblume.
Als Blindenlehrerin in Tibet (D 2000)
Ausstellung "Der imperfekte Mensch"
- Begleitprogramm
zur Ausstellung: "Dancer in the Dark"
Theater
- "Onkel Wanja"
(1999, Inszenierung der Schaubühne am Lehniner Platz, Berlin)
- "Mach die
Augen zu und fliege oder Krieg böse 5" (Theater-Tanz-Stück;
In Transit-Festival 2004, Regie: Armin Petras)
Ausstellungen
- "Der Mensch"
(Neue ständige Ausstellung des Deutschen Hygienemuseums Dresden,
eröffnet März 2004)
Kaufmedien
DVD
- Alles über
meine Mutter (Spanien/F 1999) Kinowelt
- Blindgänger,
Die (D 2004) MFA+ Filmdistribution
- Dancer in the Dark
(DK 2000) VCL
- Dritte Mann, Der
(GB 1949) Kinowelt
- Ehe der Maria Braun,
Die (D 1979) Kinowelt
- Epsteins Nacht
(D/CH/AU 2001) mc one
- Erbsen auf halb
Sechs (D 2004) Eurovideo
- Es geschah am hellichten
Tag (D 1958) UniversalFalsche Fährte, Die (D/S 2001) BMG
- Faust (D 1960)
[in Vorbereitung, Vertrieb: DHG]
- Frequency (USA
2000) Kinowelt
- Frühling,
Sommer, Herbst, Winter
und Frühling (KO/D 2003) Kinowelt
- Good bye Lenin
(D 2003) Warner
- Halbe Treppe (D
2001) Universal
- Herbstsonate (S
1978) Kinowelt
- Hilfe, ich bin
ein Junge (D 2001) Universal
- La Strada - Das
Lied der Straße (I 1954) Kinowelt
- Leoparden küsst
man nicht (USA 1938) Kinowelt
- Luther (D 2003)
Universal
- Monsters Ball (USA
2001) Universal
- Sophie Scholl -
die letzten Tage (D 2005) Warner
- Stille nach dem
Schuss, Die (D 2000) Kinowelt
- Talentierte Mr.
Ripley, Der (USA 1999) Kinowelt
Video
- Der Name der Rose
(D/I/F 1986) [Vertrieb: DHG]
- Lotta - Ein Weihnachtsbaum
muss her! (S 1993) [Vertrieb: DHG]
- Pünktchen
und Anton (D 1998) [Vertrieb: DHG]
CD
- Stadtgespräch
(D 1995) [Vertrieb: DHG]
- The Tic Code (USA
1998) [Vertrieb: DHG]
Audio
- Kassette
- Der Name der Rose
(D/I/F 1986) [Vertrieb: DHG]
- Lotta - Ein Weihnachtsbaum
muss her! (S 1993) [Vertrieb: DHG]
TV-Ausstrahlungen
Spielfilme / Fernsehspiele
Alibi,
Das (D 1999)
Alles Samba (D 2003)
Anwalt und sein Gast, Der (D 2002)
Auch Betrügen will gelernt sein (F 1977)
Auch Männer brauchen Liebe (D 1998)
Bella Block - Die Kommissarin (D 1993)
Bellissima (I 1951)
Berlin is in Germany (D 2001)
Bis ans Ende der Welt (D 2002)
Blaue Wunder, Das (D 2004)
Blindes Vertrauen (D 2005)
Brennendes Schweigen (D 2000)
Briefbomber, Der (D/AU 2000)
Brot des Bäckers, Das (D 1976)
Brücken der Liebe (D 2001)
Daffy und der Wal (Kanada 1987)
Denn sie wissen nicht, was sie tun (USA 1955)
Dinner for One oder: Der 90. Geburtstag
(D 1963)
Dr. Seltsam oder: Wie ich lernte, die Bombe zu
lieben (GB 1963)
Drei Frauen und (k)ein Mann (D 1997)
Drei Haselnüsse für Aschenbrödel (D 1973)
Drei Tage im April (D 1995)
Dusty, der Wüstenhund (AU 1982)
Emil und die Detektive (D 2001)
Engel namens Hans-Dieter, Ein (D 2004)
Enthüllung einer Ehe (D 2000)
Es geschah am hellichten Tag (D 1958)
Fantastische Reise, Die (USA 1965)
Ferien mit Piroschka (AU/D 1965)
Fluke, ein Hund ist auch nur ein Mensch
(USA 1995)
Frau für zwei, Eine (F 1995)
Frau Rettich, die Czerny und ich (D 1998)
Freunde (D 2000)
Frühstück zu viert (D 1997)
Gebrochene Pfeil, Der (USA 1950)
Geheime Zeuge, Der (D 1998)
Geheimnis der Mittsommernacht, Das (D 2001)
Gelbe vom Ei, Das (D 1999)
Gerechte Richter, Der (D 2000)
Geschichte von der Hexe, die keine war, Die
(CN 1990)
Geteilte Himmel, Der (DDR 1964)
Gewand, Das (USA 1953)
Gib ihn mir wieder (D 1990)
Gripsholm (D/A/SZ 2000)
Große Abgang, Der (D 1995)
Hahn ist tot, Der (D 1999)
Hauch von Nerz, Ein (USA 1962)
Hauptsache Leben (D 1998)
Heimatgeschichten: Annahme verweigert
(D 1999)
Heimatgeschichten: Ein rettender Engel
(D 1998)
Heimatgeschichten: Osterfeuer (D 1999)
Her mit den kleinen Engländerinnen (F 1976)
Herrscher ohne Krone (D 1956)
Herzstolpern (D 2001)
Herz und eine Krone, Ein (USA 1953)
Himmlischer Freund, Ein (D 2003)
Himmlischer Sünder, Ein (USA 1943)
Hotel New Hampshire (USA 1984)
Ich war eine männliche Kriegsbraut
(USA 1948)
Im Zeichen der Schlange (S 1989)
In Liebe eine Eins (D 2005)
Is' was, Doc? (USA 1972)
Jenseits von Eden (USA 1955)
Jesse James - Mann ohne Gesetz (USA 1939)
Jetzt bin ich dran, Liebling (D 2001)
Junge Törless, Der (D 1966)
Karbid und Sauerampfer (D 1963)
Kinderärztin Leah: Am seidenen Faden
(D 1998)
Kinderärztin Leah: Auf der Flucht (D 1998)
Kinderärztin Leah: Auf Messers Schneide
(D 1999)
Kinderärztin Leah: Die Entführung (D 1998)
Kinderärztin Leah: Ein neues Leben
(D 1998)
Kinderärztin Leah: Kleiner Mensch, großes Herz
(D 1998)
Kinderspiele (D 1992)
Kleeblatt küsst Kaktus (D 2002)
Landliebe (D 2003)
Lebensborn (D 1999)
Leoparden küsst man nicht (USA 1938)
Letzte Brücke, Der (A/YU 1954)
Liebe in letzter Minute (D 2002)
Liebeshunger (USA 1995)
Lotti auf der Flucht (D/AU 2004)
Ludwig II (D 1955)
Lügenspiele (GB 1996)
Mädchen in Uniform (D/F 1958)
Männer (D 1985)
Männlich, alleinerziehend, sucht (GB 2003)
Mann mit der Maske, Der, Teil 1 (D 1994)
Mann mit der Maske, Der, Teil 2 (D 1994)
Marili (D 1959)
Mein Freund, der Grizzly (USA 1982)
Mein Kind muss leben (D 1997)
Mephisto (D 1981)
Mistkerl, Der (D 2000)
Musterknaben, Die, Teil 1 (D 1998)
Nachts, wenn der Tag beginnt (D 2003)
Nacht von
Soho, Die (USA 1992)
Nackt unter Wölfen (DDR 1963)
Nana (D 1995)
Neffe, Der (D 1996)
Netto (D 2005)
Olsen-Bande
Junior (DK 2001)
Ozeanische Gefühle (GBR 1985)
Paradies für Tiere, Ein (D/AU 2005)
Peter schießt den Vogel ab (D 1959)
Polizeiruf 110: Auskünfte in Blindenschrift
(D 1983)
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Polizeiruf
110: Bild von einem Mörder, Ein (D 2004)
Polizeiruf 110: Doktorspiele (D 2002)
Polizeiruf 110: Heimkehr in den Tod (D 2005)
Polizeiruf 110: Henkersmahlzeit (D 2002)
Polizeiruf 110: Kopf in der Schlinge (D 2002)
Prinz Eisenherz (USA 1954)
Pünktchen und Anton (D 1998)
Quittung, Die (D 2003)
Rama Dama (D 1990)
Reise in die Dunkelheit (D 1997)
Reise zum Mittelpunkt der Erde, Die
(USA 1959)
Sack voll Geld, Ein (D 2002)
Schatzinsel, Die, Teil 1: Der alte Freibeuter
(F/D 1966)
Schatzinsel, Die, Teil 2: Der Schiffskoch
(F/D 1966)
Schatzinsel, Die, Teil 3: Das Blockhaus
(F/D 1966)
Schatzinsel, Die, Teil 4: Die Entscheidung
(F/D 1966)
Schnee am Kilimandscharo (USA 1952)
Schneekönigin, Die (UDSSR 1966)
Schneeparadies, Das (D 2001)
Schwindelnde Höhe (D 2002)
Seewolf, Der, Teil 1: Das seltsame Schiff (D 1971)
Seewolf, Der, Teil 2: Kurs auf Uma (D 1971)
Seewolf, Der, Teil 3: Das Land der kleinen Zweige
(D 1971)
Seewolf, Der, Teil 4: Die Suche nach der verlorenen Insel (D 1971)
Sein größter Bluff (USA 1953)
Serenade einer großen Liebe (D 1958)
Spätes Glück nicht ausgeschlossen (D 1987)
Stadtgespräch (D 1995)
Stern-Zeichen (D 2002)
Tage des Sturms (D 2003)
Tatort: Abseits (D 2004)
Tatort: Bei Auftritt Mord (D 1996)
Tatort: Bienzle und das Doppelspiel
(D 2000)
Tatort: Bienzle und der heimliche Zeuge
(D 2001)
Tatort: Bienzle und der Mann im Dunkeln
(D 2000)
Tatort: Bienzle und der Tag der Rache
(D 2002)
Tatort: Bienzle und der tiefe Sturz (D 1999)
Tatort: Bienzle und der Todesschrei (D 2001)
Tatort: Bierkrieg (D 1997)
Tatort: Bomben für Ehrlicher (D 1995)
Tatort: Einsatz in Leipzig (D 2000)
Tatort: Engelchen flieg (D 1998)
Tatort: Fetischzauber (D 1995)
Tatort: Feuertaufe (D 2004)
Tatort: Fluch des Bernsteinzimmers, Der
(D 1999)
Tatort: Freischwimmer (D 2005)
Tatort: Fürstenschüler (D 1998)
Tatort: Heiße Grüße aus Prag (D 2002)
Tatort: Jagdfieber (D 1998)
Tatort: Laura, mein Engel (D 1994)
Tatort: Lockvögel (D 1995)
Tatort: Mordfieber (D 1999)
Tatort: Nahkampf (D 1997)
Tatort: Parteifreunde (D 1996)
Tatort: Quartett in Leipzig (D 2000)
Tatort: Reise in den Tod, Die (D 2001)
Tatort: Rotkäppchen (D 2003)
Tatort: Spieler, Der (D 1986)
Tatort: Tanz auf dem Hochseil (D 1998)
Tatort: Taxi nach Leipzig (D 1970)
Tatort: Teufelskreis (D 2004)
Tatort: Tiefer Fall (D 2005)
Tatort: Todesfahrt (D 2001)
Tatort: Tödlicher Galopp (D 1997)
Tatort: Tödliches Verlangen (D 2000)
Tatort: Tod spielt mit, Der (D 1997)
Tatort: Totenmesse (D 2001)
Tatort: Trübe Wasser (D 2001)
Tatort: Verbranntes Spiel (D 1993)
Tatort: Verhängnisvolle Begierde (D 2001)
Tatort: Wer nicht schweigt, muß sterben
(D 1996)
The Tic Code (USA 1998)
Tiger - Herrscher des Dschungels (GB 1999)
Tod und das Mädchen, Der (USA 1995)
Totmacher, Der (D 1995)
Über den Dächern von Nizza (USA 1955)
Und alles wegen Mama (D 1998)
Und ewig singen die Wälder (AU 1959)
Ungehorsame Frau, Eine, Teil 1 (D 1997)
Ungehorsame Frau, Eine, Teil 2 (D 1997)
Ungewöhnliche Entführung, Eine (DK 1988)
Unschuldsengel (D 1994)
Unser fremdes Kind (D 1997)
Untreue Frau, Die (F 1968)
Vater für Klette, Ein (D 2003)
Verdammtes Glück (D 2003)
Verrücktes Huhn, Ein (F 1977)
Verschwinde von hier (D 1999)
Vom Küssen und vom Fliegen (D 2000)
Wege der Liebe (AU 1991)
Weiße Feder, Die (USA 1955)
Wer küsst schon einen Leguan? (D 2003)
Wer liebt, hat recht (D 2002)
Wie angelt man sich ein Millionär
(USA 1953)
Wilder Hafen Ehe (D 2000)
Winnetou und Old Shatterhand im Tal der Toten
(D/I/Jug. 1968)
Wunde, Die (D 2002)
Zimmer meines Sohnes, Das (I 2001)
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Serien
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Der
Alte
Auftrag für einen Mord (D 1999)
Das ist mein Mord (D 1997)
Der Mann, der sich Bob nannte (D 1998)
Der Tod ist nur ein Augenblick (D 1999)
Die Wahrheit ist der Tod (D 1999)
Große Liebe (D 1997)
Meine Rache ist der Tod (D 1997)
Mörderische Vergangenheit (D 1999)
Plötzlich kam der Tod (D 1998)
Schwestern (D 1998)
Tod eines Dealers (D 1998)
Zwei Tote - wofür? (D 1997)
Derrick
Abschiedsgeschenk, Das (D 1998)
Absolute Ende, Das (D 1985)
Absoluter Wahnsinn (D 1987)
An einem Montagmorgen (D 1985)
Art Mord, Eine (D 1988)
Augenzeuge, Der (D 1986)
Da läuft eine Riesensache (D 1988)
Dame aus Amsterdam, Die (D 1987)
Gefährlicher Weg durch die Nacht (D 1991)
Geheimnis im Hochhaus (D 1985)
Herr Kordes braucht eine Million (D 1998)
Kein Risiko (D 1988)
Kleiner Gauner, Ein (D 1989)
Koldaus letzte Reise (D 1987)
Merkwürdiger Tag auf dem Lande, Ein
(D 1989)
Mord inklusive (D 1988)
Mordfall Goos (D 1987)
Mordträume (D 1988)
Mozart und der Tod (D 1989)
Nacht des Jaguars, Die (D 1987)
Nachtstreife (D 1987)
Naujoks trauriges Ende (D 1985)
Offener Fall (D 1991)
Stimme, Die (D 1988)
Tochter des Mörders, Die (D 1998)
Tote spielt fast keine Rolle, Der (D 1991)
Wer bist du, Vater? (D 1991)
SOKO 5113
Blutige Strafe (D 1999)
Das Münchner Madl (D 1999)
Die Jäger (D 2000)
Eine Nummer zu groß (D 2000)
Mutterliebe (D 1999)
Todessprung (D 1999)
Tödliche Liebe (D 1999)
Verwischte Spuren (D 1999)
SOKO Leipzig
Abschied für immer (D 2000)
Alte Freunde (D 2001)
Aufsteiger, Die (D 2001)
Bennis Entführung (D 2000)
Börsenfieber (D 2000)
Bombenspiel (D 2000)
Brandnarben (D 2000)
Dickes Blut (D 2001)
Doppelleben (D 2001)
Echte Profis (D 2001)
Flucht nach Fahrplan (D 2000)
Irrwege (D 2001)
Letzte Blues, Der (D 2000)
Liebesdienste (D 2000)
Liebeswahn (D 2001)
Liebe von Jan, Eine (D 2001)
Lockvogel, Der (D 2000)
Mädchen (D 2001)
Musenkuss, Der (D 2001)
Nervenkitzel (D 2001)
Schuld ohne Sühne (D 2001)
Sport ist Mord (D 2001)
Taximorde (D 2000)
Todesflug (D 2000)
Tod im Internat (D 2000)
Wilde Triebe (D 2000)
Ein Fall
für Zwei
70.000 bar (D 1989)
Abgebrüht (D 1999)
Akte Kramm, Die (D 1988)
Alle für einen (D 1996)
Alte Liebe (D 1988)
Anständiger Mörder, Ein (D 1995)
Attentat, Das (D 1992)
Auf Sand gebaut (D 1996)
Aufs falsche Pferd gesetzt (D 1997)
Ausweg Mord (D 1995)
Ayla (D 1987)
Blattschuss (D 1991)
Blut (D 1989)
Blutige Noten (D 1998)
Blutige Rosen (D 1989)
Blutiges Gold (D 1990)
Blutiges Pfand (D 2000)
Blutsbande (D 1985)
Böses Blut (D 1996)
Böses Erwachen (D 1993)
Bremsversagen (D 2002)
Bruderhass (D 1989)
Bumerang (D 1990)
Code Mira (D 2000)
Countdown (D 1986)
Donnerstag, letzter Akt (D 1988)
Eifersucht (D 1992)
Einsamer Wolf (D 2001)
Einzige Chance, Die (D 1987)
Eiskalt (D 1990)
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Ende einer Täuschung
(D 1997)
Erics Tod (D 2002)
Ertrunkene Träume (D 1999)
Fahrt zur Hölle (D 1998)
Falsche Partner (D 1998)
Feiglinge töten nicht (D 1992)
Fremde Federn (D 2002)
Fremde Herz, Das (D 1993)
Geld verjährt nicht (D 1992)
Gelegenheit macht Mörder (D 1993)
Gewinner, Der (D 1993)
Gewissensbisse (D 1989)
Gier (D 1992)
Gott ist mein Zeuge (D 2000)
Gunst der Stunde (D 1998)
Härter als Glas (D 1992)
Hannas letzte Liebe (D 1991)
Heißes Geld (D 1994)
Helens Geheimnisse (D 1991)
Im Koma (D 2002)
Jagdfieber (D 2001)
Kalifornische Traum, Der (D 1997)
Kalte Abreise (D 1996)
Käufliche Herren (D 1992)
Kleiner Bruder (D 1994)
Köder, Der (D 1995)
Konkurs (D 1994)
Kopfgeld (D 1991)
Kunstfehler (D 1999)
Lebenszeichen (D 1991)
Letzte Präsentation, Die (D 1994)
Letzte Rate, Die (D 1997)
Madonna (D 1990)
Man lebt nur einmal (D 1998)
Mann auf dem Foto, Der (D 1988)
Mann hinter Vorhang (D 1992)
Mann, der zweimal stirbt, Der (D 2002)
Martins Tod (D 1993)
Miese Tricks (D 1995)
Mitten ins Herz (D 2002)
Mörderische Schulden (D 2001)
Mörderisch gute Idee, Eine (D 1993)
Mordsfreunde (D 1994)
Mordsgefühle D 1994)
Morgen bist du tot (D 2000)
Nur der Sieg zählt (D 1998)
Nur eine Nacht (D 1996)
Offene Rechnung, Eine (D 1995)
Penthouse mit Leiche (D 2002)
Quittung, Die (D 1989)
Rache
(D 1992)
Rendezvous mit dem Tod (D 1998)
Richtermord (D 1995)
Roter Freitag (D 1989)
Schändlicher Plan, Ein (D 2001)
Scheine spielen schwarz (D 1992)
Schlechte Karten (D 1998)
Schleuderkurs (D 1990)
Schlüssel, Der (D 1989)
Schmutzige Wäsche (D 1999)
Schneetreiben (D 1999)
Schneewalzer (D 1991)
Schnelles Geld (D 1999)
Schulschluss (D 2001)
Schuss ins Herz (D 2003)
Schwarze Schafe (D 1990)
Schwarze Zahlen (D 1985)
Schwarzgeld (D 1998)
Schweigen ist Geld (D 1991)
Seitensprung (D 1989)
Seltsame Zeugin, Eine (D 1992)
Spiel, Satz und Mord (D 1999)
Sünden der Väter, Die (D 1991)
Tatzeit (D 1987)
Terror aus dem Jenseits (D 1999)
Ticket zum Himmel (D 1993)
Tod eines Hackers (D 1999)
Tod eines Künstlers (D 1993)
Tod eines Leibwächters (D 1998)
Tod eines Models (D 2001)
Tod frei Haus (D 1991)
Tod im Fahrstuhl (D 1993)
Tod im Motel (D 1995)
Tod im Schlafsack (D 1988)
Todesengel (D 1995)
Todesspiel (D 1991)
Tödliche Probe (D 2001)
Tödlicher Abschied (D 1996)
Tödlicher Gewinn (D 1994)
Tödlicher Irrtum (D 1990)
Tödlicher Kaufrausch (D 1995)
Tödliche Schnappschüsse (D 2001)
Tödliches Erbe (D 1996)
Tödliche Zinsen (D 1997)
Todsicheres Geschäft, Ein (D 1994)
Unheimliche Geschäfte (D 1997)
Vaterliebe (D 1990)
Verbotene Gefühle (D 2001)
Verladen und verkauft (D 1997)
Verlorene Vater, Der (D 2001)
Von Nagel zu Nagel (D 1998)
Wahre Reichtum, Der (D 1993)
Wer die Treue bricht (D 1993)
Wer Gewalt sät (D 1987)
Wertloses Alibi (D 1987)
Ziel der Begierde (D 1998)
Zorek muss schießen (D 1987)
Zum Schweigen verurteilt (D 2002)
Zum Tode verurteilt (D 1987)
Zyankali (D 1988)
Zweite Mann, Der (D 1989)
Zweite Tod, Der (D 1999)
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Das
Projekt HÖRFILM des DBSV
(1998-2001, Vorläufer der Deutschen Hörfilm gGmbH)
Im April 1998 startete
der DBSV das auf drei Jahre konzipierte Projekt "Unmittelbarer
Zugang Blinder und Sehbehinderter zum Fernsehen durch das neue Medium
Hörfilm". Das Projekt HÖRFILM wurde u.a. vom Bundesministerium
des Innern finanziert. Ziel des Projektes: Den Hörfilm in der deutschen
Medienlandschaft etablieren. Das Projekt entwickelte Kontakte zu Programmanbietern
und Verleih- bzw. Vertriebsfirmen, konzipierte Finanzierungsmodelle,
bildete Filmbeschreiber aus und produzierte Audiodeskriptionen u.a.
für ZDF, SWR, MDR, Sat.1, Kinowelt Homeentertainment und VCL.
2001 wurde das Projekt HÖRFILM überführt in die Deutsche
Hörfilm gemeinnützige GmbH.
Neben Hörfilmen für TV-Ausstrahlungen wurden auch Audiodeskriptionen
für öffentliche Film-Aufführungen (z.B. für die
Berlinale) sowie Video und DVD realisiert.
In Deutschland leben ca. 155.000 blinde und 500.000 sehbehinderte Menschen.
Nach einer Umfrage, die der Bayerische Blindenbund 1996 durchführte,
wünschen sich 89 % der befragten Blinden und Sehbehinderten zusätzliche
Bildbeschreibungen im Fernsehen. Von den Befragten besaßen 97%
ein Fernsehgerät, 81 % nutzten es regelmäßig. Ein direkter
Zugang zum Fernsehen durch Audiodeskription bedeutet für Blinde
und Sehbehinderte einen entscheidenden Zuwachs an kultureller Teilhabe.
1993 strahlte das ZDF mit "Eine unheilige Liebe" von Michael
Verhoeven den ersten Hörfilm des deutschen Fernsehens aus. Seit
Start des Projekts Hörfilm hat sich das Hörfilm-Angebot entscheidend
vergrößert. Heute zeigen 3-sat, Arte, BR, MDR, NDR und SWR
sowie das ZDF regelmäßig Hörfilme. Mit Unterstützung
von Sat.1 sind erste Hörfilm-DVDs entstanden. Lag das Angebot an
Hörfilmen im Jahr 1997 noch bei 8 Filmen, so gab es 1998 20 Spielfilme
und 13 Serienfolgen mit Audiodeskription im deutschen Fernsehen. 1999
waren es 79 Hörfilm-Sendetermine, im Jahr 2000 147 und bereits
243 im Jahr 2002. zurück
Projekt
HÖRFILM – Schlaglichter
Perspektiven
der Digitalisierung:"Anders sehen":
Unter diesem Titel
fand im Dezember 1998 beim ZDF in Mainz eine Informations- und Diskussionsveranstaltung
zum Thema "Chancen und Risiken der Digitalisierung im Rundfunk
für Blinde und Sehbehinderte" statt, die unter der Schirmherrschaft
von Ministerpräsident Beck von der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz
mit Unterstützung des Projekts Hörfilm ausgerichtet wurde.
Angestrebt wurde, im derzeitigen Entwicklungsstadium des digitalen Rundfunks
sowohl Programmverantwortliche als auch Endgerätehersteller und
Handel für die Belange blinder und sehbehinderter Mediennutzer
zu sensibilisieren. Die Veranstaltung war für den Hörfilm
besonders erfolgreich: Die Handelskette Media Markt stellte 100.000
DM als Sponsorengelder für die Produktion von 10 weiteren Hörfilmen
zur Verfügung. Die Sender SWR und Sat.1 sagten spontan ihren Einstieg
in die Hörfilm-Produktion zu. zurück
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Berlinale:
Im Rahmen der Berliner Filmfestspiele 1999 konnten dort erstmals
Hörfilme präsentiert werden. Das Projekt HÖRFILM
initiierte und realisierte die Audiodeskription von zwei Filmen
des Hauptprogramms: "Ry Cooder and the Buena Vista Social Club"
(Regie: Wim Wenders) und "Pünktchen und Anton" (Regie:
Caroline Link), der ein erstes Angebot für blinde und sehbehinderte
Kinder darstellte. Die Audiodeskription wurde von einem Sprecher
life eingesprochen und auf den Plätzen mittels Infrarotkopfhörer
empfangen. Die Finanzierung der Berlinale-Beteiligung war möglich
durch die freundliche Unterstützung des Projekts durch die
Berlinale-Leitung, die koproduzierenden Sender ZDF und ARTE sowie
das Deutschlandradio.
Seither werden jährlich zwei Filme (ein Wettbewerbsbeitrag,
ein Beitrag aus dem Kinderfilmfest) mit Audiodeskription aufgeführt. |
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Internationale
Funkausstellung 1999:
Das Projekt Hörfilm
präsentierte in Kooperation mit dem ZDF auf der Internationalen Funkausstellung
1999 in Berlin das Medium Hörfilm und führte damit eine konkrete Nutzanwendung
der digitalen Sendetechnik vor. Unter den Bedingungen derzeitiger analoger
Ausstrahlungstechniken können nur Monoproduktionen mit Audiodeskription
versehen werden, da für die Bildbeschreibungen ein frei verfügbarer
Tonkanal benötigt wird. Die digitale Übertragungstechnik hingegen bietet
dem Nutzer eine Vielzahl von optional anwählbaren Tonspuren. Deshalb
werden bei digitaler Ausstrahlung Hörfilmbearbeitungen auch von Stereoproduktionen
möglich sein, und auch die Audiodeskription kann in Stereoton übertragen
werden. zurück
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